Theater heute Jahrbuch 2026
Höhepunkte des Jahres
Höhepunkte des Jahres 2026
45 Kritiker:innen haben gewählt!
Höhenflug im Angesicht des Abschieds free
Intendantin Barbara Mundel bringt die Münchner Kammerspiele wieder auf Erfolgskurs. Der Münchner Kulturreferent will dennoch nicht über eine Verlängerung sprechen – und Mundel dann auch nicht
Keine Angst vor Tiefe
Die Schauspielerin des Jahres Paulina Alpen liebt wie ihre Regisseurin angeschossene Figuren. Ein Bericht über die gemeinsame Arbeit
Was ist nur mit den Leuten los?
Der Schauspieler des Jahres Guido Lambrecht spricht über seine Doppelrolle in Michel Houellebecqs «Serotonin» – und assoziiert dabei persönliche Geschichten
«Das wollt ihr? Kann ich machen!»
Annika Neugart, die Nachwuchsschauspielerin des Jahres, will verstehen, was sie spielt und singt
Küche, Krieg und Konkretion
Ein Gespräch mit Regisseur Jan-Christoph Gockel über «Wallenstein», die Inszenierung des Jahres
Weltzustand auf dem Punkt
Zum Bühnenuniversum des Jahres: Ida Müllers und Vegard Vinges «Peer Gynt»
Die Moderne im Rückspiegel
Der Preis des Fortschritts, zweite Versuche, Zeitgeist-Verschiebungen und bittere Bilanzen: die Höhepunkte und Sieger:innen des Jahres glänzen nicht gerade mit Zuversicht
Was tun?
Geschichten eine Stimme geben
Paulina Alpen setzt auf die kleinen Dinge, die einen Menschen politisch machen
Wir können noch
Caren Jeß hat keinen Bock auf Kapitulation und will die Räume der Kunstfreiheit verteidigen
Der Backlash ist kein Naturgesetz
Theater kann Gewalt-Geschichten neu deuten und erzählen, findet Ildikó Gáspár
Widerspruch und Öffentlichkeit
Enrico Lübbe will Differenzen nicht vorschnell auflösen, sondern Ambivalenzen verteidigen
Seien Sie laut, gern auch polemisch free
Für Lukas Rietzschel ist Unzufriedenheit wichtig, Herrschaftskritik notwendig
Sieben Vorschläge für einen Anfang
Bastian Lomsché hätte ein paar Ideen, wie man in Sachsen-Anhalt und anderswo Theater machen muss
Die normalisierte Verengung
Safira Robens will Institutionen verändern und setzt auf den Unterschied, den eigenes Handeln macht
Die Freiheit im Rückenmark
Nairi Hadodo ruft dazu auf, sich aufzurichten und Menschen in ihrer Würde zu sehen
Jeder hat einen Teelöffel
Pat To Yan glaubt mit Amos Oz, dass es hilft, Fanatiker bei ihrer Vorstellungskraft zu packen
Haltung und Unterhaltung
Pinar Karabulut hilft der Blick in den Rückspiegel
Vielleicht lieber tanzen
Daniel Cremer wünscht sich Theater, die alle mitnehmen – in einfacher Sprache
Verliebt in die Hoffnung
River Roux setzt auf Fluidität statt Verfestigung
Triggerwarnung für die Gegenwart
Julian Hetzel ruft dazu auf, Geschichte zu machen – durch unser Handeln
Die Bewegungsumkehr umkehren
Iris Laufenberg ist oft wütend, aber keineswegs verbittert, denn sie ist und bleibt Optimistin
Hier wird nicht rumvereinzelt!
Markus Scheumann erinnert sich an den Impulserhaltungssatz aus dem Physikunterricht
Nicht aufhören
Simon Werdelis fragt weiter und überlegt, was der gemeinsame Boden sein könnte
Neue Welt
Überlegungen zu einem digitalen Surrealismus
Was kann die Kunst mit Künstlicher Intelligenz anfangen? Und was die KI mit der Kunst? Ein Gespräch mit dem Künstler und Dramatiker Emre Akal
Kulturkampf, nächste Stufe
Der Stresstest: Was droht der Kunstfreiheit bei einer möglichen AfD-Regierungsbeteiligung? Wie können sich Theater dagegen wehren? Und weshalb ist für die Polarisierungsunternehmer der AfD ausgerechnet die Kulturpolitik so interessant?
Wenn der demokratische Konsens bröckelt
Verstöße gegen Förderrichtlinien, Eingriffe in Jurys und ihre Entscheidungen, Ahndung künstlerischer Entscheidungen mit Fördermittelentzug: CDU-Kulturpolitiker kündigen gerade ohne Not eine jahrzehntelange politische Praxis auf. Ein Gespräch mit dem kulturpolitischen Sprecher der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus Daniel Wesener
«Staying with the trouble»
Über non-academic Lectures und andere Strategien, dem Schrecken zu begegnen. Laudatio zum Berliner Theaterpreis 2026 an Lina Majdalanie und Rabih Mroué
Mehr Coaching als Kummerkasten
Rahel Hubacher ist seit der Intendanz von Pinar Karabulut und Rafael Sanchez nicht nur neues Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich, sondern auch Ensemblepsychologin: ein Pionierprojekt
Tanz auf Ruinen
Rede zur Eröffnung des asphalt-Festivals in Düsseldorf im Juli 2026
Die neue Saison
Reibung und Transformation
Der Spardruck ist an den Bühnen angekommen. Veränderung ist Alltag. Ein Gespräch über Kunst in schwierigen Zeiten und den richtigen Umgang mit neuen Herausforderungen mit den neuen Leitungen in Heidelberg, Düsseldorf und Berlin – Bernadette Sonnenbichler, Andreas Karlaganis und Matthias Lilienthal
Kritiker*innen-Umfrage
Kunst und Kochen free
45 Kritikerinnen und Kritiker nennen Höhepunkte der Saison 2025/26
Neue Stücke
Vom Horror gebrochener Herzen
Svenja Viola Bungarten «Bad Women with long Hair»
Schwestern, die Tore sind offen
Martina Clavadetscher «Furien»
Der Zufall möglicherweise
Anja Hilling «Reigen. Variationen»
Geschichten im Loop
Wolfram Höll «OST»
Aufstand der Alten
E. L. Karhu «Marian Blessing Makes Her Escape»
Wo der Mensch den Himmel einreißt
Thomas Köck «hamlet. sun off»
Zwänge der Selbstauslegung
Canberk Köktürk «Der Komiker. Eine Tragödie»
Ent- und Vergiftungen im Spa-Bereich
Lennart Kos «Balance und Harmony»
Auf wackligem Boden
Dirk Laucke «Erdfall»
Mutti ballert
Kristina Malyseva «Die Hülle glänzt»
Trash ist nicht der Feind
Barbi Markovic «was übrig bleibt haha»
Abendessen mit Massaker
Wajdi Mouawad «Europas Schwur»
Ins hellere Licht des Bewusstseins
Mazlum Nergiz «Große Elbstraße 275A»
Die neue Wirklichkeit ersprechen
Jakob Nolte «Der Krieg ist vorbei»
Was sie waren, sind und werden
Alina Sarnatska, Maryna Smilianets und Luda Tymoshenko «Flüchtige Welten»
Mythos in Therapie
Roland Schimmelpfennig «FREMDE SONNE. Die Argonauten. Iason. Medea»
Überleben auf eigene Rechnung
Anne Jelena Schulte «The truest True Crime»
Fragmente einer Sprache der Trauer
Ralph Tharayil «I. Grief. Different. Ein Trauerfest»