Höhenflug im Angesicht des Abschieds
Seltsames Déjà-vu: Nach einer durchaus ortstypischen Phase des Fremdelns und Grantelns, der gegenseitigen Belehrungs- und Unbelehrbarkeitsvorwürfe haben sich die Münchnerinnen und Münchner zuletzt doch wieder in ihr «Theater der Stadt» – die Münchner Kammerspiele – verliebt.
Gerade rechtzeitig zum hundertsten Jubiläum: Im Herbst feiert man den Umzug des damals bereits avantgardistisch-progressiven Privattheaters aus der Schwabinger Peripherie ins Jugendstil-Juwel an der zentralen Maximilianstraße mit einem Programmschwerpunkt, der auf vielfältige Weise in die zwiespältige Geschichte des Hauses wie in die umkämpfte Gegenwart hineinleuchtet. Doch dann soll schon bald wieder Schluss sein mit der endlich so erfolgreichen Intendanz von Barbara Mundel. Ganz ähnlich wie bei ihrem Vorgänger Matthias Lilienthal, bei dem auch nach anfänglich verhärteten Fronten zwischen Publikum und Theaterleitung nach der Nichtverlängerung zuletzt noch ein heftiger Flirt samt Abschiedsschmerz folgte. Wer sagt eigentlich, dass man aufhören soll, wenn es gerade anfängt, schön zu sein? Doch davon später noch mehr.
Jetzt wird, allem zum Trotz, erst mal gefeiert – sprechen wir doch von einer Spielzeit wie gemalt: Zwei Einladungen zum Ber -liner Theatertreffen – mit Jan-Christoph Gockels «Wallenstein» als unerschrockenem Blick in die Kochtöpfe des Krieges und Jette Steckels «Mephisto» als präzisem Panorama der Verführbarkeiten – ebenso wie zu den Mül -heimer Theatertagen – mit der hochnotkomischen Erinnerungsrevue «Play Auerbach!» von Avishai Milstein, inszeniert von Sandra Strunz, und den flapsigen «2x241 Titel doppelt so gut wie Martin Kippenberger» des Performance-Kollektivs Frankfurter Hauptschule. Dazu jede Menge prestigeträchtiges Lob für Ensemblemitglieder: Der diesjährige 3sat-Preis geht an Katharina Bach für ihre Verkörperung von Wallensteins Feldmarschall Illo und die schmerzhafte Häutung aus dem martialischen Latex-Muskelpanzer am Ende. Lucy Wilke, seit 2020 im Ensemble, wird mit dem Förderpreis Theater der Stadt angespornt, weiterhin Projekte mit Klugheit, Mut und künstlerischer Radikalität zu verfolgen; der Schauspieler des Jahres 2025, Thomas Schmauser, sammelt gleich noch weitere Auszeichnungen wie den Gertrud-Eysoldt-Ring und den Deutschen Theaterpreis Der Faust für seinen flackernden «Mephisto». Und nicht zuletzt erhält die Dramatikerin und Regisseurin Nora Abdel-Maksoud den Theaterpreis der Landeshauptstadt anlässlich der Vollendung ihrer spitzzüngigen Auftragstrilogie für die Kammerspiele mit «Wokey Wokey» (nach «Jeeps» und «Doping»).
Und nun sind sie alle zusammen auch noch Theater des Jahres 2026! – mit acht Stimmen insgesamt und vier Stimmen Vorsprung ein deutliches Votum –, dazu mit einer umwerfenden Nachwuchsschauspielerin Annika Neugart, die in der Inszenierung des Jahres «Wallenstein» einen wutstarken und liebeskranken Kriegsprofi Max Piccolomini gibt, gerade noch rechtzeitig, bevor sie dann gewiss bald auch für die Hauptkategorie ins Rennen geht – herzlichen Glückwunsch an alle!
Reallabor der Zivilgesellschaft
Sechs Jahre ist es her, dass Barbara Mundel zusammen mit Chefdramaturgin Viola Hasselberg die Münchner Kammerspiele übernahm, von Freiburg kommend, wo sie die gemeinsame Konzeption eines Stadttheaters als spielerisches Reallabor der Zivilgesellschaft – nicht ohne Widerstände, aber mit Resonanz – schon einmal in die Tat umsetzen und ein gutes Stück voranbringen konnte. «Ich bin jemand», bekennt Mundel noch heute, «der dieses Wort ‹Stadttheater› immer extrem positiv besetzt hat. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes in jeder Stadt ein sehr unterschiedlicher Möglichkeitsraum.» Für Hasselberg bleibt als zentrales Credo, dass Theater ein Ort zum Nachdenken ist, «was aber auch ganz viel mit Lebendigkeit und Neugier zu tun hat.» Bleibt die Frage: «Wie kriegen wir die Leute dazu, damit sie mit dieser Erwartung zu uns kommen?»
«Die Wirklichkeit nicht in Ruhe lassen» hieß denn auch gleich das Motto der ersten Spielzeit 2020/21 in München, die dann allerdings vor allem umgekehrt von der Wirklichkeit in Form von Coro -na-Lockdowns eingeholt wurde. Nach einem Start unter extrem ungünstigen Bedingungen dauerte es eine Weile, um aus dem Krisenmodus des Ständig-neu-improvisieren-Müssens allmählich wieder zu den ursprünglichen Plänen zurückzufinden. So sollte die Zusammenarbeit mit Jette Steckel beispielsweise schon viel früher starten, inzwischen ist sie mit drei großen Ensembleproduktionen «Die Vaterlosen» (2023), «Mephisto» (2025) und «Meister und Margarita» (2026) eine Säule des Erfolgs.
Dass es an den Kammerspielen länger dauerte, um wieder miteinander und mit dem Publikum warm zu werden – eine Zeit lang dümpelten die Zuschauerzahlen knapp über 50 Prozent –, lag durchaus auch am allzu edukativen Ethos mancher Produktionen. Dazu kam, dass Mundel es sich mit leidenschaftlich eigensinnigen Visionen wie der Implementierung eines inklusiven En -sembles in einen Stadttheaterbetrieb von Beginn an nicht einfach gemacht hat – ein Kernanliegen, das trotz Corona nie auf der Kippe stand, inspiriert noch von ihren Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Christoph Schlingensief an der Berliner Volksbühne. Schon damals gingen künstlerische Bereicherung und politisches Statement Hand in Hand, die Kooperation drang jedoch über die Schlingensief-Produktionen hinaus nicht weiter in das übrige Programm vor.
Zwar gibt es bereits seit den 1990er Jahren etablierte und hoch professionelle inklusive Ensemble, vor allem in der freien Szene wie das RambaZamba und das Thikwa in Berlin oder das Züricher Theater Hora, in deren Arbeit naturgemäß alles auf die besonderen Bedürfnisse der Spieler:innen zugeschnitten ist. Nicht so in einem Repertoirebetrieb, in dem es bisher kaum Berührungspunkte gab – zu aufwendig, zu unkalkulierbar das Risiko, eingespielte Abläufe aufzubrechen und zu überlasten.
«All Abled Arts»
Nach der Internationalisierung des Ensembles durch ihren Vorvorgänger Johan Simons und die Öffnung in Richtung Performing Arts durch Matthias Lilienthal war das mutige Bekenntnis zu den «All Abled Arts», das Künstler:innen mit körperlicher wie kognitiver Beeinträchtigung einbindet, ein weiterer fordernder Schritt in Richtung Offenheit und universelle Repräsentation. «Am Anfang war das durchaus umstritten, auch im Ensemble, sich überhaupt gemeinsam auf einer Ebene zu bewegen», erinnert sich Mundel. «Da waren so viele kleine Schritte nötig in diesen sechs Jahren, die inzwischen aber zu einer neuen Selbstverständlichkeit geführt haben.» Möglich wurde es nicht zuletzt durch die fundierte Mitarbeit der Regisseurin und Dramaturgin Nele Jahnke mit ihrer langjährigen Erfahrung im Leitungsteam des Theaters Hora, ebenso wie durch finanzielle Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Programms für inklusive Kunstpraxis pik, mit dem von 2022 bis 2025 vor allem auch bauliche Voraussetzungen geschaffen werden konnten.
Dass sich die Mühe voll und ganz gelohnt hat, zeigt die Entwicklung der letzten Jahre: Mittlerweile gehören sieben Schauspieler:innen mit unterschiedlichen Einschränkungen und speziellen Bedürfnissen zum 27-köpfigen festen Ensemble. So hat sich durch die gemischte Besetzung zahlreicher Spielplanproduktionen eine neue Gemeinschaft herausgebildet, die das Label «inklusiv» fast schon obsolet macht. Zugegeben, all das sagt noch nichts über das generelle Gelingen der Kunst, stellt aber eine maßgebliche Voraussetzung dafür dar, um zu wirklich besonderen, polarisierenden, aber auch mitreißenden Resultaten zu kommen, wie sie in letzter Zeit immer öfter gelangen. Die ansteigenden Auslastungszahlen schon seit der vorletzten Spielzeit auf mittlerweile 76 Prozent spiegeln diese Tendenz wider.
Und auch bei den Zuschauenden dürften sich Sehgewohnheiten und Ansichten verändert haben. Wenn man heute im Repertoire der Kammerspiele eine Aufführung wie das Tanztheaterstück «Glitsch» von Doris Uhlich erlebt, in dem Erwin Aljukic, Katharina Bach, Dennis Fell-Hernandez, Elias Krischke, Ann Muller und Martin Weigel auf wunderbare Weise jegliche Normierung von Körpern ad absurdum führen, wundert man sich, warum nicht längst überall noch mehr in Bewegung gesetzt wird, um diese Energie für alle freizusetzen. Gelungen ist ein Abend, der aufs Schönste Anarchie und Body Positivity feiert, indem sechs Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen auf der Bühne jeweils im eigenen Modus und nach individuellen Möglichkeiten zusammenfinden. Strukturierendes Element ist neben treibender Techno-Musik ein speziell gemixter Glibberbrei, der schon zu Beginn von turmhohen Gerüsten zeitlupenhaft in perlenden Fäden herabtropft. Später ermöglicht das Spiel mit großen Batzen dieses Materials aus Kindertagen, sich damit zu übergießen und so alleine oder zu mehreren noch einmal ganz neue, eigenartige Körpergebilde zu erzeugen. Das Ganze gipfelt durch Hinzugabe von Wasser in einer euphorischen Rutsch- und Schlidderpartie, die auch beim Zuschauen die Spiegelneuronen kitzelt.
Sich selbst evaluieren
Apropos Schlidderpartie: Eine Intendanz ist nun mal ein hochkomplexer Parcours aus Visionen und Konzepten, menschlichen wie materiellen Dispositionen und künstlerischen und organisatorischen Suchbewegungen. Oft kommt man da auf verschlungenen Pfaden weiter als in einem ersten Ansturm. Die gegebenen Strukturen immer wieder auf ihre Effizienz und Anschlussfähigkeit hin zu überprüfen, gehört auf jeden Fall auch zu den Aufgaben einer verantwortungsvollen Führung, und Lernfähigkeit ist eine Eigenschaft, die die Leitung der Kammerspiele keineswegs nur von den anderen fordert: «Wir haben genau und kritisch analysiert, warum bestimmte Dinge nicht so gut funktioniert haben», erklärt Viola Hasselberg, «vor allem auch bei den Produktionen im Schauspielhaus, das als unsere größte und zentrale Spielstätte eine besondere Bedeutung hat. Uns ging es darum, zu verstehen: Wie können wir weiterhin künstlerisch und inhaltlich mit einer gewissen Lust am Risiko programmieren und gleichzeitig unsere Entscheidungen evaluieren und kühl betrachten?» Nach wie vor sind die Kammerspiele kein Haus für schwelgerischen Kunstgenuss, sondern eines, das seinen Spielplan nach politischprogrammatischen Themen wie «Female Heritage» oder «Patriarchat verlernen!» ausrichtet und Fragen wie: Wer wird gesehen? Wer darf erzählen? Wer nimmt wie Einfluss auf das Ganze? nicht aus dem Fokus nimmt. Und auch «die Auseinandersetzung mit der Geschichte dieses Theaters gehört zu un -serer künstlerischen DNA», wird Barbara Mundel nicht müde zu betonen.
Dass die Umsetzung dabei zunehmend künstlerische Souveränität zurückgewinnt in Gestalt von markanten Handschriften und Autor:innenschaft vorwiegend weiblicher Regisseurinnen wie Nora Abdel-Maksoud, Leonie Böhm, Felicitas Brucker, Marie Schleef, Jette Steckel, Sandra Strunz und Christine Umpfenbach, gehört zu den entscheidenden Entwicklungen der letzten Zeit. Produktionen wie «Love me tender», «Wokey Wokey» oder «Play Auerbach!» zeigen dazu die unangefochtene schauspielerische Exzellenz der Kammerspiele, ebenso wie individuelle Impulse aus dem Ensemble, beispielsweise von Katharina Bach, Wiebke Puls und Annette Paulmann, die zu kraftvollen Soloabenden geführt haben.
Die große Reise
«Wir haben seit unserem Start unter Corona eine große Reise hinter uns und wieder einmal erlebt, dass Theaterarbeit ganz viel mit Vertrauen zu tun hat unter sehr unterschiedlichen Playern, innerhalb eines Ensembles, zwischen der Theaterleitung und dem Ensemble und den anderen Mitarbeitern», bekräftigt Mundel, «Vertrauen ist etwas, das Zeit braucht und wachsen muss. Das sagt man immer so, und gleichzeitig gibt es dafür ganz selten die zeitlichen Räume, dass sich die Dinge entwickeln können.» Womit wir wieder am Anfang wären – und bei dem vom Kulturreferenten Marek Wiechers verordneten Ende von Barbara Mundels Amtszeit mit der Saison 2027/28. Einerseits ein normaler Vorgang, zumal ihr Vertrag bereits 2022 vorzeitig auf dann insgesamt acht Jahre verlängert wurde, um den Corona-Malus auszugleichen. Andererseits eine strategische Dummheit, weil damit nun schon zum zweiten Mal hintereinander eine nach Anlaufschwierigkeiten endlich florierende Ära ohne Not abgeschnitten wird.
Gerade in Zeiten von Sparzwängen erschiene es nicht nur künst -lerisch, sondern auch wirtschaftlich und ressourcentechnisch effizient, erfolgreiche Konstellationen und bestehende Planungen, die stets auf langjähriger persönlicher Vorarbeit basieren, weiterzunutzen. Schließlich müssen der oder die Nachfolgende:n ebenfalls wieder eine Phase der Konzeption und der inhaltlichen Neuausrichtung überbrücken und werden auch ohne Pandemie frühestens in zwei bis drei Spielzeiten ihre eigene Betriebstemperatur erreichen.
Dass Mundel nicht etwa darauf pochte, von den städtischen Kürzungsmaßnahmen verschont zu bleiben, hat sie darüberhinaus mit einem selbst entwickelten Konsolidierungskonzept MK:2030 über einen Zeitraum von fünf Spielzeiten gezeigt, das jährliche Einsparungen von über einer Million Euro vorsieht, indem es «Optimie -rungen in den vier Handlungsfeldern Erlöse, Aufwendungen, Prozesse und Strukturen» umsetzt und im Gegenzug dem Haus finanzielle Planungssicherheit gewährleisten soll.
Grobe kulturpolitische Nachlässigkeit
Nachdem Anfang des Jahres seitens des Kulturreferats die Weichen in Richtung Ausschreibung und Neubesetzung gestellt worden waren, unter anderem durch Rücklage einer Million Euro als Übergangsetat für Abfindungen und parallele Vorbereitungsarbeiten, signalisierte Mundel bei der Pressekonferenz Mitte Juni, dass sie sich eine Verlängerung um weitere zwei Jahre bis 2030 vorstellen könne. Zugegeben, man hätte dieses Signal schon etwas früher senden können.
Daraufhin hörte man seitens des Kulturreferats erst einmal nichts und erfuhr dann Tage später, dass die Ausschreibung der Intendanz jetzt erfolgt sei, und zwar nicht über das städtische Internet -portal, sondern auf der Homepage einer privaten Beratungsagentur mit dem sprechenden Namen Kulturexperten.de. Hier sucht man nun mit dürren Worten nach der «Fähigkeit, künstlerischen Anspruch und Publikumswirksamkeit als gemeinsame Aufgabe zu behandeln» und «mit betrieblicher Machbarkeit zu verbinden», Erfahrung mit inklusiven Arbeitszusammenhängen wird gerademal in einem Nebensatz als «wünschenswert» erwähnt, und erwartet bis 31.7.2026 ein Motivationsschreiben samt Lebenslauf und künstlerisch-strategischem Konzept auf maximal vier Seiten. Eine Findungskommission soll letztendlich die Entscheidung treffen.
Dass eine Kulturverwaltung, die sich von Visionen gar nicht erst verabschieden muss, weil sie nie welche hatte, und mehr und mehr die Erfüllung von Konsolidierungsprogrammen bei gleichzeitigem Hüten der eigenen Einflusssphäre als Hauptziel versteht, sich nun bemüßigt fühlt, einen Ausschreibungsprozess lieber outzusourcen, anstatt noch einmal ins Gespräch zu gehen, ist Armutszeugnis wie Symptom grober kommunalpolitischer Nachlässigkeit. Lang ist es nämlich her, dass in München über das ehemals bedeutende Amt einer Kulturreferentin oder eines Kulturreferenten überhaupt öffentlich und außerhalb von parteilichem Vorschlagsproporz debattiert wurde. Spätestens seit der Nachfolge von Hans Georg Küppers im Jahr 2019 hat sich stattdessen die Praxis eingeschliffen, diskussionslos den vorhandenen Stellvertreter nachzunominieren, dessen Erfahrung in Verwaltungsdingen dann lobend hervorgehoben wird, weil von Kulturexpertise ohnehin nicht die Rede sein kann. Warum also nicht, zusammen mit der Intendanz der Kammerspiele, auch gleich einmal wieder die Leitung des Kulturreferats ausschreiben, zumal der gerade amtierende Stellvertreter des letzten Stellvertreters, der Jurist Wiechers, offiziell ebenfalls nur bis Sommer 2028 berufen ist?
Inzwischen hat sich Barbara Mundel im Pulverdampf offener Briefe, Solidaritätsbekundungen seitens großer Teile des Ensembles und polemisierender Pressestimmen Mitte Juli noch einmal zu Wort gemeldet und erklärt, dass sie für eine Verlängerung ihrer Amtszeit nicht weiter zur Verfügung stehe. Sie hoffe, dass dadurch «mehr Ruhe und Klarheit in den Prozess der Intendanz-Findung einkehrt», und werde ihre Energie nun voll und ganz in die kommende Jubiläumsspielzeit und das Finale im Sommer 2028 investieren. Man darf hoffen und sich darauf freuen, dass es da im Abschiedsschmerz noch zu gemeinsamen Höhenflügen kommen wird.
Theater heute Jahrbuch 2026
Rubrik: Höhepunkte des Jahres, Seite 6
von Silvia Stammen
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Die Menschen bestimmen selber über ihr Leben.
Mehr Menschen dürfen dabei mit-machen.
Auch die Leute am Rand dürfen mit-reden.
Und wir kümmern uns um die Umwelt.
Es wird alles immer besser.
Das haben die Leute gesagt, als ich jünger war.
Jetzt sagen die Leute:...
