Ur- und Erstaufführungen 26/27

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Uraufführungen

A
Emre Akal

Ein Traumspiel (Düsseldorfer Schauspielhaus) 

Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey
Zerstörungslust.

Elemente des demokratischen Faschismus (Theater Paderborn – Westfälische Kammerspiele) 

Sally Anger
Du musst tanzen (Comedia Colonia Theater Köln)

B
Olga Bach

Eine Sache der Auslegung (Schauspiel Köln) 

Golda Barton
Die Jane-Austen-Methode (Theater Freiburg) 

Esther Becker
Smile (Theater Junge Generation Dresden) 

Marek S. Bednarsky
Das hält. Für immer (Theater Brandenburg)

Michael Bellmann und Joerg Steve Mohr
Der kleine Sherlock Holmes (Theater für Niedersachsen Hildesheim) 

Ewe Benbenek
Fielfölkasztaat (Schauspielhaus Graz/Schauspielhaus Wien/Katona József Theater Budapest) 

Laura Bernhardt
Die Festung fällt (Dschungel Wien) 

Björn Bicker
Urban Prayers Hannover (Niedersächsisches Staatstheater Hannover) 

Martin Bieri
Der arme Mann von Brüttelen (TOBS! Theater Orchester Biel Solothurn) 

Ariane von Graffenried und Martin Bieri
Die Bäume (Konzert und Theater St. Gallen) 

Anna Blumer
Ozeanbitter Oder das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind (TOBS! Theater Orchester Biel Solothurn) 

Lena Brasch, Sina Martens, Laura Dabelstein, Anne und Lucien Haug und ...

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Theater heute Jahrbuch 2026
Rubrik: Daten, Seite 157
von

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Weltzustand auf dem Punkt

Links ein Asia-Shop, rechts eine Absturzkneipe mit vorgelagerter Sitzbank für dauerbetrunkene Zeitgenossen, und in der Mitte ein Wohnhaus für den zentralen Cast: ein heimelig-windschief wirkendes Backsteingebäude, in dessen erstem Stock sich die alleinerziehende Åse Gynt gern mal bei der Blumenkastenpflege auf einem französischen Balkon sehen lässt, während ihr...

Die Moderne im Rückspiegel

Ein Kraftwerk der Erinnerung: Geschlagene fünf pausenlose Stunden – es können je nach Vorstellung auch sechs oder sieben werden – sitzt Guido Lambrecht hochkonzentriert auf einem Bänkchen im Bühnenbild und spricht in sachlich referierendem Ton. Meist folgt seine Rede Michel Houellebecqs Roman «Serotonin», an einigen Stellen durchschossen mit eigenen biografischen...

Geschichten eine Stimme geben

Als mich die Anfrage erreichte, ob ich eine persönliche Anregung zu den emanzipatorischen Impulsen der letzten Jahre schreiben möchte, überkamen mich zwei Gefühle: große Lust, mich dieser Aufgabe zu stellen, direkt gefolgt von der Angst, was ich denn überhaupt zu sagen habe?

Ich bin Schauspielerin, Theatermacherin, keine Politikerin oder auch Aktivistin. Ich würde...