Reibung und Transformation

Der Spardruck ist an den Bühnen angekommen. Veränderung ist Alltag. Ein Gespräch über Kunst in schwierigen Zeiten und den richtigen Umgang mit neuen Herausforderungen mit den neuen Leitungen in Heidelberg, Düsseldorf und Berlin – Bernadette Sonnenbichler, Andreas Karlaganis und Matthias Lilienthal

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Theater heute Stadttheater haben alle paar Jahre das Privileg eines Neubeginns: Die neue Leitung und ihr Ensemble können die Institution, die sie vorfinden, zumindest in Teilen neu definieren und erfinden. Diese Neudefinitionen sind in den letzten Jahren noch wichtiger geworden, weil der Veränderungsdruck auf die Häuser zugenommen hat: Es kommen Sparwellen der Kommunen und Länder, es gibt einen zumindest gefühlten Bedeutungsverlust des Theaters, es gibt objektiv messbare Besucherrückgänge verglichen mit den Vor-Corona-Jahren.

Gleichzeitig verändern sich die Stadtgesellschaften zunehmend, mit denen sich die Bühnen auseinandersetzen müssen. Auf der anderen Seite gibt es in der Kunst eine große Öffnung der Möglichkeiten und Formen, mit denen man auf diese Veränderungen reagieren kann. Einerseits das klassische Regietheater mit den entsprechenden Kanon- und Nichtkanonspielplänen oder neuer Dramatik, andererseits Öffnungen in Richtung Partizipation, Performance, Dokumentartheater, Bildende Kunst, Spektakel, Musiktheater. Wie gehen Sie mit diesen Herausforderungen und Chancen um? Bernadette Sonnenbichler, Sie wechseln als Oberspielleiterin vom Schauspielhaus Düsseldorf als neue ...

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Theater heute Jahrbuch 2026
Rubrik: Die neue Saison, Seite 104
von Eva Behrendt und Franz Wille.

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