Mehr Coaching als Kummerkasten

Rahel Hubacher ist seit der Intendanz von Pinar Karabulut und Rafael Sanchez nicht nur neues Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich, sondern auch Ensemblepsychologin: ein Pionierprojekt

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Leonard Haverkamp Rahel Hubacher, wie muss man sich einen typischen Tag im Leben einer Ensemblepsychologin vorstellen?
Rahel Hubacher Diese Tätigkeit findet in Elementen zwischen meinem Beruf als Schauspielerin statt, weil sich der Bedarf zeitlich nicht voraussehen lässt. Jetzt bin ich zum ersten Mal für eine Zeit nicht parallel in Proben, darauf freue ich mich, weil ich mehr Kapazität und Zeit für Weiterbildungen habe.

Als Psychologin gehöre ich zwei Berufsverbänden an, dem Kantonalverband der Zürcher Psycholog:innen (ZÜPP) und dem Schweizerischen FSP-Verband. Dort kann ich Weiterbildungen maßgeschneidert für unsere Institution besuchen. Das ist der Vorteil dieses Berufsstandes, er fordert ein, sich regelmäßig weiterzubilden.

Haverkamp Es gibt für Theater zugeschnittene Angebote?
Hubacher Nein, ich nutze die, die mir sinnhaft erscheinen. Das sind vor allem systemische Angebote, die Gesundheitsförderung in Organisationsstrukturen betrachten und neueste Forschungsresultate dazu vermitteln. Außerdem begleitet mich Prof. Barbara Schmugge, Studiengangsleitung Angewandte Psychologie an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, als Supervisorin. Das ist ein Tool aus der ...

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Theater heute Jahrbuch 2026
Rubrik: Neue Welt, Seite 94
von Leonard Haverkamp

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Ur- und Erstaufführungen 26/27

Uraufführungen

A
Emre Akal

Ein Traumspiel (Düsseldorfer Schauspielhaus) 

Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey
Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus (Theater Paderborn – Westfälische Kammerspiele) 

Sally Anger
Du musst tanzen (Comedia Colonia Theater Köln)

B
Olga Bach

Eine Sache der Auslegung (Schauspiel Köln) 

Golda Barton
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