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Theater heute Jahrbuch (13/2011)

Theater heute Jahrbuch 2011


Wuteinfälle

Wuteinfälle

Wut ist nicht des Rätsels Lösung, aber sie kann ein Anfang sein. 19 Zornwallungen:


Herbert Fritsch

Wer rumschreit, hat Unrecht?

Dabei ist Wut was Wunderbares! Und man muss sich doch wenigstens wehren dürfen: gegen Regisseure, Radfahrer, die Bahn zum Beispiel. Von Herbert Fritsch.


Björn Bicker

Horrorladen Mehrheitsgesellschaft

Die verlogene deutsche Roma-Politik und die Krise der Repräsentation. Von Björn Bicker.


Philipp Löhle

Eine deutsche Erfindung

Einfühlung in den Wutbürger.


Wiebke Puls

Das Au!-Wort

Der Authentizitätshype im Theater schadet dem Beruf des Schauspielers. Ein Glaubensbekenntnis


Peter Carp

Richtig doof ablachen

Warum ausgerechnet im Theater?


Sebastian Hartmann

Epizentrum Macht

Im Zentrum aller Werte stehen Wertpapiere.


Luc Bondy

Auf produktiven Hass warten

Weil wir nichts anderes können, machen wir tüchtig weiter. Von Luc Bondy.


Matthias Lilienthal

Wutbürger nach Berlin!

Dort gibt es viel zu tun: die Humboldt Box besetzen, den Dom fluten. Von Matthias Lilienthal.


Marlene Streeruwitz

Wider die Kontrollwut

Ist das Wut, wenn man oder frau es immer gerade erst wird ... Von Marlene Streeruwitz.


Werner Düggelin

Freiheit!

Ohne Wut nix los. Von Werner Düggelin.


Dennis Kelly

Was uns in die Scheiße geritten hat ...

.... war der Kapitalismus auf Speed. Wann wird die europäische Linke endlich wütend? Von Dennis Kelly.


Shermin Langhoff

Aufklärung und Rassismus

... oder die komplizierte Sache mit dem «Verrückten Blut» – eine verkürzte Darstellung. Von Shermin Langhoff.


Oliver Kluck

Das Schreiben kommt nach der Wut

Das menscheneigene Verarschungsmaß ist voll. Von Oliver Kluck.


Christian von Treskow

Lebendig begraben

Was haben Salatgurken und das Wuppertaler Theater miteinander gemein? Von Christian von Treskow.


Joachim Lux

Hilfssheriffs im Authentizitätsterror

Urböse oder hip: die neuen Öffentlichkeiten.


Peter Kern

Intendanten küsst man nicht

Ein Tötungsversuch. Von Peter Kern.


René Pollesch

Sanftheit generiert Rhythmusprobleme

Warum will niemand mein Diplom sehen? Von René Pollesch.


Armin Petras

Der Mut zur Wahrheit

Was Frau Merkel und Sokrates verbindet. Von Armin Petras.


Simon Stephens

Impotenz! Gier! Selbstgefälligkeit!

Wut beengt und blockiert. Deshalb spielt man sie besser aus. Gedanken zu David Cameron. Von Simon Stephens.


Diedrich Diederichsen

Rohstoff Wut

Wer wütend ist, glaubt recht zu haben. Aber wie wird aus Wut-Energie gesellschaftliche Auseinandersetzung und politischer Streit? Braucht es dafür neue Formen? Und wie könnten die aussehen? Von Diedrich Diederichsen.


2

Der konstitutive Konflikt


Der konstitutive Konflikt

So wie jetzt und mehr?

Warum das Theater von Konfliktvermeidung auf Konflikterzeugung umstellen und es sich nicht in der Nische bequem machen sollte. Von Franz Wille.


3

Renaissance der Regie-Intendanten


Renaissance der Regie-Intendanz

Strategie Schrotflinte

Ein Gespräch mit den Intendanten Johan Simons, Martin Kusej und Staffan Valdemar Holm über den fremden Blick, die Panik des Anfangs und ihr Selbstverständnis als internationale Theatermacher


4

Die Spieler des Jahres


Die Spieler des Jahres

Der Sieger und seine Verfolger

Jens Harzer und 29 weitere Schauspieler des Jahres, gepriesen von seinen, ihren größten Bewunderern

Rumstehen und leuchten

Lina Beckmann hat eigentlich noch nie eine richtige Hauptrolle gespielt. Aber jetzt ist sie Schauspielerin des Jahres. Ein Porträt


5

Die Dramen des Jahres


Die Dramen des Jahres

Das Parasitärdrama...

... dockt an den Wirt an. Der ist meistens die Wirklichkeit.

«Die spielen nicht das Klischee!»

Ein Gespräch mit Regisseur Nurkan Erpulat, Theaterleiterin Shermin Langhoff, der Schauspielerin Sesede Terziyan und dem Ensemble von «Verrücktes Blut» über postmigrantisches Theater, die Fallen des Stereotyps...


6

Die Kleider des Jahres


Die Kleider des Jahres

Die Wiederkehr des Reifrocks

Victoria Behrs Kostüme, zum Beispiel Noras 50-Meter-Tüllrock, sind schwer zu übersehen.

Dafür schätzt sie nicht nur Herbert Fritsch. Ein Porträt


7

Köln bleibt Köln! Das Theater des Jahres


Köln bleibt Köln!

Lieber konkret

Chefdramaturgin Rita Thiele ist die Frau hinter den Kulissen des Schauspiels Köln. Sie hat einen großen Anteil am anhaltenden Erfolg des Theater des Jahres. Ein Porträt


Kritikerumfrage

44 Kritiker nennen Höhepunkte der Saison 2010/11

Jeder Kritiker kann sich mal irren, das ist nur menschlich. Aber dass sich 44 Kritiker(innen) irren, ist schon aus Wahrscheinlichkeits-Gründen völlig ausgeschlossen. Weshalb der jährlichen Kritiker-Umfrage fast göttliche Unfehlbarkeit zukommt: die (Kunst-)Urteile des Jahres.


Theater heute

Auswertung: Kein Sturz ...


Die Höhepunkte des Jahres

Was es zu verlieren gibt

Stéphane Laimés Fifties-Museum für den «Tod eines Handlungsreisenden»


9

Die neuen Stücke der neuen Spielzeit


Die neuen Stücke

Joachim Lux über Peter Handkes «Immer noch Sturm»

Geschichten der Verwüstung

Uraufführungen und deutschsprachige Erstaufführungen der neuen Spielzeit

Der gelbe Fleck

Andreas Beck über Paulus Hochgatterers «Makulatur»

Am Boden geblieben

Horst Busch über Lukas Hammersteins «Damals wurde es irgendwie heller»

Generation Internet

Marie Rötzer über Daniel Karasiks «Die Unschuldigen»

Gretchenpalimpsest aus dem Keller

Roland Koberg über Elfriede Jelineks «Faustin and out»

Das soziale Mobile

Andreas Erdmann über Dennis Kellys «The Ritual Slaughter of Gorge Mastromas»

Unbeweisbar wahr

Regula Schröter über Daniel Kehlmanns «Geister in Princeton»

Was sie sagen, ist nicht wahr

Sebastian Huber über Franz Xaver Kroetz’ «Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind»

Warteraum Vergangenheit

Florian Hirsch über Oliver Klucks «Die Froschfotzenlederfabrik»

«Oh yeah, baby, talk commie ...»

Ingoh Brux über Tony Kushners «The Intelligent Homosexual’s Guide to Capitalism and Socialism With a Key to the Scriptures»

Die Geschichte sind wir

Holger Schultze über Dirk Lauckes «Alles Opfer! Oder Grenzenlose Heiterkeit»

Spinning for Life

Esther Holland-Merten über Susanna Mewes «Die Handgriffe der Evakuierung»

Totenbeschwörung auf der Insel

Bettina Schültke über Emine Sevgi Özdamars «Sterben in der Fremde»

Vaterschmerz

Thomas Laue über Biljana Srbljanovics «Das Leben ist kein Fahrrad»

Weiße Nächte

Julia Lochte über Simon Stephens’ «Three Kingdoms»

Aus heiterem Himmel

Carmen Wolfram über Juri Sternburgs «Der Penner ist jetzt schon wieder woanders»

Ein weißes Mittelklassekind

Bernd Stegemann über Jack Thornes «Bunny»

Todestänze

Stefan Schmidtke über Iwan Wyrypajews «Delhi, ein Tanz»

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