Wuteinfälle

Wut ist nicht des Rätsels Lösung, aber sie kann ein Anfang sein. 19 Zornwallungen:

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Der Wutbürger ist sicher nicht die Rettung der Welt, aber so schlecht wie sein Ruf ist er
noch lange nicht. Nur was uns wirklich in Rage versetzt, werden wir auch ändern.
Sich empören ist nicht des Rätsels Lösung, aber ein vielversprechender Anfang. Deshalb wollten wir von Regisseuren, Schauspielern, Intendanten, Dramaturgen und Autoren wissen, was sie wirklich aufregt. Gefragt war ein Ärgernis freier Wahl, ein zornroter Wuteinfall.

Alles ist erlaubt!

Mutig gewütet haben Björn Bicker, Luc Bondy, Peter Carp, Werner Düggelin, Herbert Fritsch, Sebastian Hartmann, Dennis Kelly, Peter Kern, Oliver Kluck, Shermin Langhoff,
Matthias Lilienthal, Philipp Löhle, Joachim Lux, Armin Petras, René Pollesch, Wiebke Puls, Simon Stephens, Marlene Streeruwitz und Christian von Treskow. Auf den folgenden Seiten lagert reines Dynamit: der Konfliktstoff, der Theaterleute umtreibt, und ein Aufsatz von Diedrich Diederichsen über den Rohstoff Wut.Begleitet wird dieses Jahrbuch von Bildern aus der Wiege der Demokratie. Arno Declair hat sich in Athen umgesehen, als dort eine ganz besondere Wut ausbrach: die Wut auf Europa in Europa, die Wut von uns auf uns – falls wir Europäer sind.

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Theater heute Jahrbuch 2011
Rubrik: Wuteinfälle, Seite 1
von

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