Theater heute Jahrbuch 2013
Freiraum Theater!
Stabile Lebensbeziehung
Der Beruf des Schauspielers im deutschen Stadttheater: eine Herausforderung, ein Debakel, ein Luxus. Eine Selbstreflektion
Kunst und Marke
Künstlerische Individualität und das perfekte Markenprodukt oder Was man von Waschmitteln lernen kann
Ökonomie und Ästhetik oder Eine deutsche Eselei
Die Balance zwischen Kunst und Kasse hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten langsam, aber entscheidend verschoben. Eine Analyse am Beispiel des Hamburger Thalia Theaters
«The Times They Are A-Changin’»
Countdown für einen Abschied. Der Mainzer Intendant Matthias Fontheim schaut zurück auf Versprechungen der Politik und ihre Einhaltung
Keule gegen Keule
Gibt es ein politisch korrektes Theater und ist es erstrebenswert? In den Debatten um rassistische und denunzierende Darstellungen wird immer wieder aneinander vorbei geredet
Goldgräber ohne Gold
Wie bauen sich freie Gruppen ihre Budgets zusammen? Drei Stichproben in der Freien Szene
This is water, swim!
Katja Brunner und Dirk Laucke über den Druck im System von Ausbildung, Stückemärkten und Theaterbetrieb
Zweifler, Unbequeme oder Alleskönner?
Der neue Bühnen-Alltag jenseits der Metropolen – und seine Folgen für die Ausbildung. Über notwendige Zwänge und noch notwendigere Freiräume in den öffentlichen Theatern und Ausbildungsinstitutionen
Die römische Octavia oder Die Leiden eines Dramaturgen
Ein Dramolett von Christian Tschirner
Das zweite Mal
«Man muss darauf bestehen, dass Theater sich nicht rechnet»
Karin Beier übernimmt zu Beginn der Spielzeit das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, Stefan Bachmann das Schauspiel Köln und Armin Petras das Schauspiel Stuttgart. Ein Gespräch über Ensembles, Beschleunigung, Angst, Hierarchien und kulturpolitische Aufträge
Spieler des Jahres
Spieler des Jahres 2013
Doppelgeschöpf, weiblich
Mit Sandra Hüller, der Schauspielerin des Jahres 2013, unterwegs auf der Münchner Maximilianstraße
Spieler des Jahres
Some kind of a different world
Der estnische Schauspieler Risto Kübar schweigt gerne und faltet Papier. Aber er kann auch anders!
Theater des Jahres
Zerbrechlich bleiben
Wie Johan Simons die Münchner Kammerspiele in ein internationales Stadttheater verwandelt und damit Theater des Jahres wird
Innovation und Stabilität
Sechs Jahre lang hat Karin Beier das Schauspiel Köln geleitet und ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt: durch künstlerische Arbeit und politischen Kampf. Eine Bilanz
Das Stück des Jahres
«Mein Spezialgebiet ist heiße Luft»
Felicia Zeller schließt in ihrem Stück «X-Freunde» die Befindlichkeiten der Kreativbranche mit den neuesten Marketing-Phrasen kurz. Bis beide Sphären so ununterscheidbar ineinander übergehen wie Selbstverwirklichung und Selbstvermarktung
Die Höhepunkte des Jahres
Existenz im Augenblick
Laudatio zur Verleihung des Alfred-Kerr-Preises 2013 an Julia Häusermann beim Berliner Theatertreffen
Freitexten!
Vor 18 Jahren kam Marianna Salzmann aus Russland nach Deutschland. Mit «Muttersprache Mameloschn» ist sie jetzt zweimal Zweite: als Dramatikerin des Jahres und als Nachwuchsautorin. Aber das ist noch längst nicht alles. Ein Porträt
Neue Stücke der neuen Spielzeit
Somewhere under the Rainbow
Florian Hirsch über John Cassavetes «Begin the Beguine»
Der unendliche Kollaps
Friederike Engel über Caryl Churchill «Liebe und Information»
Der Tod ist ein Irrtum
Iris Laufenberg über Henriette Dushe «lupus in fabula»
Im Wörterofen
Sonja Anders über David Grossman «Aus der Zeit fallen»
Textspielraum für Deutsche
Sybille Meier über Elfriede Jelinek «Strahlende Verfolger»
Und was wird aus meinem Fleisch?
Benjamin von Blomberg über Elfriede Jelinek «Tod-krank.Doc»
Katastrophe als Chance
Carmen Wolfram über Fritz Kater «5 morgen»
Deutsch-amerikanische Beziehungen
Holger Schultze und Jürgen Popig über Rebekka Kricheldorf «Sergeant Superpower rettet Amerika»
Im Dunkeln
Joachim Lux über Wolfram Lotz «Die Lächerliche Finsternis»
Science-Fick-dich
Ingoh Brux über Alistair McDowall «Brilliant Adventures»
Kurz vor der Erkenntnis
Franziska Betz über Charlotte Roos «Wir schweben wieder»
Rettung naht. Oder nicht.
Thomas Laue über Mario Salazar «Die Welt mein Herz»
Gegen den Milchstrom
Esther Holland-Merten über Ferdinand Schmalz «am beispiel der butter»
Bank oder Theater?
Hilko Eilts über Johannes Schrettle «Die Kunden werden unruhig»
Kriegsheimkehrer mit verbrannter Seele
Horst Busch über Kerstin Specht «Odysseus!»
Auslaufmodell Demokratie
Britta Kampert über Andrzej Stasiuk «Thalerhof»
Der tote Hund
Robert Koall über Simon Stephens «Supergute Tage»
Selbstentzündende Schwefelbrenner
Andrea Koschwitz über Nis-Momme Stockmann «Phosphorus»
Auslaufmodell Demokratie
Stefan Schmidtke über Lucas Svensson «Jalta»
Am Rand des Schnellbahnbereichs
Andreas Beck über Philipp Weiss «Allerwelt»