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Theater heute Februar (2/2005) Vergriffen

Theater heute Februar 2005


Foyer

Mit Bildungsgutschein!

Der Münchner Verein Inkunst e.V. verhilft arbeitslosen Schauspielern zu neuem Auftrieb


Peter Palitzsch 1919–2004

Das letzte Einhorn

Erinnern und sich erinnern. Nachruf auf Peter Palitzsch

Das Beispiel des Gerechten

Peter Palitzsch – Stationen eines Lebens

Ernst und unpathetisch
Was hatte ein Dramaturg bei Brecht zu tun?


Aufführungen

Die soziale Frage

Wieviel Arbeitslosigkeit verträgt das Theater? Oder Elendsspiele mit und ohne Krankenschein: Thomas Ostermeier bestattet sorgsam Mayenburgs «Eldorado», und Armin Petras umsorgt Fritz Katers «3 von 5 Millionen»

Fun ist ein Schaumbad

Regression als Programm: An der Berliner Volksbühne inszeniert Frank Castorf sein erstes Märchen – «Meine Schneekönigin», nach Hans Christian Andersen

Selbstbebilderung

Matthias Hartmann inszeniert Tschechows «Iwanow» in Bochum

Luxus in der Krise

Wohlstand in Gefahr: Das Burgtheater macht Verluste, Nicolas Stemann inszeniert Hauptmanns «Vor Sonnenaufgang»


Portrait

Die kursive Frau

Katja Reinke ist seit 1996 im Ensemble des Theaters Basel: Portrait einer «Projektschauspielerin», die langsam in die großen Rollen wächst und schnell ihr Alter wechselt


Ausland

Eine Prise Stanislawski, zwei Spritzer Brecht

Oder eine Prise Tamas Ascher und zwei Spritzer Arpad Schilling: In Budapest triumphieren Tschechows «Ivanov» und «Die Möwe»


Kindertheater

Kindgerechte Märchenhaltung

Das Weihnachtsmärchen im Zeitalter der Handyklingeltöne: eine Reise entlang der größten Theaterproduktionen für Kinder an den deutschsprachigen Schauspielhäusern


Chronik

Authentisch reales Rührei

Arne Sierens «Bistro Martino»

Die andere Geschichte

Pirandello «Der Mensch, das Tier und die Tugend», Johann Kresnik «Hannelore Kohl»

Spiel mit dem Lied vom Tod

Ralph Hammerthaler «Hier ist nicht Amerika»

Krankheit mit Kalkül

Lars von Trier «Idioten»

Zeit und Gedanken

nach Döblin «Berlin Alexanderplatz»

Die Banalität des staatstragenden Bösen

Martin McDonagh «Der Kissenmann»

Clown Adam

Kleist «Der zerbrochne Krug»

Schimpfkanonade und Sprachblockade

Thomas Bernhard «Alte Meister», Claudius Lünstedt «Musst boxen»

Lob der Genügsamkeit

Shakespeare «Sommernachtstraum»


Das Stück

Das abenteuerliche Herz

Das Düsseldorfer Schauspielhaus hat eine Uraufführungsserie ins Leben gerufen, die von bekannten Schriftstellern aus den neuen europäischen Ländern bestückt wird. Mit der slawo-germanisch medizinischen Tragikfarce «Nacht»/«Noc» macht der polnische Autor Andrzej Stasiuk den Anfang; Mikolaj Grabowski vom Stary Teatr Krakow inszeniert in Düsseldorf.

Nacht

Andrzej Stasiuk


Daten

Premieren im Februar ·· Hinweise


Medien/TV

Spitzen-Schröder-Propaganda

Big Brother fiktiv: Die ZDF-Serie «Kanzleramt» verfleischlicht die Politik

«Jetzt soll er auch noch

Volle Klamotte: «Alles auf Zucker!» von Dani Levy

Erika Ode ermittelt

Fräulein Mutter Fahnderin: Eva Mattes als Konstanzer «Tatort»-Kommissarin

Ironie am Kachelofen

Hochkarätig, jugendlich und trotzdem klassisch: Fritzi Haberlandt, Devid Striesow et al. lesen Andersen-Märchen zum Jubiläum

Der radiophone Nachdenker

Die rhythmischen Interventionen des Hörspielmachers Albrecht Kunze

Suchlauf Programmhinweise


Magazin

Bring mir den Kopf von Josef Hader

«Hader muss weg» – das erste neue Programm von Josef Hader seit mehr als zehn Jahren

Auf der Castingallee nachts

Wie Gob Squad in Berlin René Pollesch vernaschte: «In diesem Kiez ist der Teufel eine Goldmine», Prater-Saga 3

Notizen

Gefrorenes Lächeln in verminter Gegend

Nachkriegszeit in Sarajevo: In der ausgebrannten Nationalbibliothek inszeniert Dino Mustafic Dea Lohers «Adam Geist»

Dem Tod ins Auge getrunken


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