Spitzen-Schröder-Propaganda
Neulich bei Kanzlers zu Hause: Da steht der Chef aller Deutschen mit offenem Hemd und Rotweinglas, und seine Tochter kommt vom Disco-Besuch nach Hause. Der war leider nicht sehr sexy, weil es wohl nichts auf der Welt gibt, wo Personenschutz so peinlich stört wie im Nachtleben. «Papa, wir leben hier wie im Knast», erklärt die Kleine unserem Bundeskanzler und trollt sich in die von Axel Schultes entworfenen Schlafgemächer des Bundeskanzleramtes in Kirschbaumrot und Porschegrünmetallic. «Hm!», macht da unser Kanzler und denkt erstmal drüber nach.
Kanzlers sind also auch nur Menschen.
Das behauptet zumindest das ZDF. Und diese These lässt es sich einiges kosten. Um das gemeine Fernsehvolk mal durch die Schlüssellöcher der politischen Schaltzentrale gucken zu lassen, hat ZDF-Programm-Chef Thomas Bellut so richtig tief in den Topf unter seinem Schreibtisch gegriffen, wo die Fernsehgebühren drin sind, und einen «Traum-Cast» verpflichtet. Nur berühmte Fernsehkommissare (Klaus J. Behrendt, Robert Atzorn, Rita Russek) und andere «Königstiger» der deutschen TV-Unterhaltung (Herbert Knaup, Heikko Deutschmann, Vadim Glowna und als Gast der Mann, der in keiner deutschen Fernsehgroßtat fehlen ...
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