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Der Münchner Verein Inkunst e.V. verhilft arbeitslosen Schauspielern zu neuem Auftrieb

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Ein Motel irgendwo im amerikanischen Niemandsland. Hier treffen sich Glücksritter und Gelegenheitsarbeiter, die auf dem Fall durch die losen Maschen des sozialen Netzes schon ziemlich weit unten angelangt sind. Ein Limbus für gestrandete Existenzen, dessen schäbige Trostlosigkeit die letzten Überlebenskräfte mobilisiert, um aus dem natürlichen Abwärtstrend noch einmal zurückzufinden auf den Highway des Erfolgs. In seinem Zyklus «Suburban Motel» versammelt der kanadische Erfolgsautor George F.

Walker ein Panoptikum entschlossener Einzelkämpfer, Tagträumer und liebenswerter Chaoten, die trotz allem darum bemüht sind, beim finalen Spurt auf einen Zipfel Glück ihre moralischen Grundsätze nicht gänzlich über Bord zu werfen. 

Während Walker sich in seiner kanadischen Heimat bereits seit den siebziger Jahren kontinuierlicher Beliebtheit erfreut, ist er hierzulande noch ein wenig beschriebenes Blatt und passt somit gut in die Reihe der jungen oder neu zu entdeckenden Autoren, die seit ein paar Jahren vom Münchner Inkunst e.V. – in diesem Fall in der klamottig-schrillen Regie von Mario Andersen – präsentiert werden. Und Leute auf der Suche nach Möglichkeiten, allerdings auf seriösem Gebiet, ...

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Theater heute Februar 2005
Rubrik: Foyer, Seite 1
von Silvia Stammen

Vergriffen
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