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Tanz Jahrbuch (13/2008) Vergriffen

Tanz Jahrbuch 2008


Editorial

Welcome to our team!

Welcome to our team!


Exterior dance

Exterior dance

Tanz ist Freiheit. Kunst sucht sie. Freiheit muss das Risiko der öffentlichen Reaktion ertragen. Jede Kunst im öffentlichen Raum aber zeigt, wie fragil die Freiheit wirklich ist. Anders als im Schutz der Theater und museen fragt man sich: wie viel Toleranz erfährt die Kunst? Nirgendwo anders als im unendlichen Raum der Städte lässt sich tanz als populäre Kunst tatsächlich etablieren. Das ist die These von Sylvie Clidière.

Yohann Floch kommentiert das. Wie viel Freiheit erlauben die Städte der Kunst? In Europa liegt die Schwelle der Toleranz so unterschiedlich hoch, als Tanze die Freiheit auf Wellen im Sturm


Urban space

Urban space

Wo ist der Platz des Künstlers im urbanen Raum europäischer Städte


Landing 08

Landing 08

Melanie Fieldseth besucht mit der Fotografin Anne-Line Bakken das Tanzprojekt im St. Olavs Krankenhaus in Trondheim


On risk

On risk

Jan Fabre ist ein Meister auf dem Hochseil zwischen bildender Kunst (zuletzt stellte ihn der Louvre aus) und Choreografie («requiem für eine Metamorphose» bei den Ruhrfestspielen und in Salzburg). Der Mann hat zweifelsohne Erfolg. Aber Erfolg ist Gift, erklärt er Georges Banu, Frankreichs Koryphäe unter den Theaterwissen­schaftlern. Erfolg sehnt sich nach Applaus und meidet das Risiko. Dabei ist Risiko genau das, was gute Kunst ausmacht


Ben J. Riepe

Ben J. Riepe

Ben J. Riepe tanzte bis vor kurzem noch bei Va Wölfl und seiner Kompanie Neuer Tanz in Düsseldorf. Den Fussstapfen des grossen Künstlers unter den deutschen Choreografen ist er entkommen. Nun provoziert er: bildende Kunst ist intelligenter und viel weiter entwickelt als Tanz. Tanz sei «Oper ohne Gesang». Ihre grosse Zeit, sagt Riepe, hat die Choreografie noch vor sich


Bohner

Bohner

Gerhard Bohner war ein Meister des Solotanzes, seine Bühnenpräsenz ist legendär. Zu verdanken hatte er das seiner Ernsthaftigkeit. Und dem Bauhaus. Er entdeckte die Avantgarde der 1920er Jahre wieder. Und Oskar Schlemmers «Triadisches Ballett», die Urversuche der bildenden Kunst, die im Tanz und im Körper die Essenzen ihrer eigenen Wirkung finden wollte


Utopia

Utopia

Marko Peljhan fragte 1994, während die Bomber über seinem Kopf in Richtung Bosnien flogen, was Utopie sei. Utopie nicht als Paradies, sondern als Denkfigur der Freiheit. Er mag keine sozialkritische Kunst, die aus ihrem sicheren Ghetto tönt; er liebt die Utopie als etwas durchaus Grossspuriges, das das unmögliche möglich macht. Wie die slowenische Weltraum-Agentur, die er zusammen mit Dragan Zivadinov und Primoz Pislak gegründet hat. Noch das kleinste Land hat das Recht auf einen Tanz im All


Diva

Diva

Man wär ja so gern eine Opernsängerin. Wie Katarzyna Kozyra. sie tritt auf, verliert ihre Stimme und schämt sich zu Tode. Nach ihrem missglückten Auftritt sieht man auf einer Leinwand ihre Selbstverbrennung. Scheitern hat bei ihr Methode. Im Berlin Club Big Eden trat sie als Striptease-Tänzerin auf. Eine Katastrophe. Aber niemand ahnte, dass es so gewollt war. Ihr Charme, etwas sein zu wollen, was sie nicht ist, berührt ungemein


Black humour

Black humour

Schwarzer Humor: Kunst ist, wenn man nicht lachen muss. Oder nicht lachen darf. Aber jetzt; Die Spanierin La Ribot ist eine der bekanntesten Performance-Künstlerinnen Europas. Die Französin Mathilde Monnier eine der bekanntesten Choreografinnen. Zusammen sind sie unschlagbar burlesk. Und üben Rache am Ernst der Kunst


Art object

art object

Tino Sehgal will vermeiden, dass Kunst zu einem Objekt wird. Der ehemalige Tänzer rennt mit diesem Anspruch offene Türen ein. In der Kunstwelt. Bei ihm diskutiert das Publikum auch, was Kunst ist. Das war dringend nötig. Anna Sörenson hat sich im Selbstversuch in Stockholm drei seiner Installationen genähert. Ihre Zeichnungen entstanden unmittelbar danach aus dem Gedächtnis. Denn auch das Pressebild ist für Sehgal bloß ein Objekt – und gegen die Kunst


Disco balls

disco balls

Christian Rizzo ist auf der Bühne ein Schachspieler. Konzentriert, überlegt, fantasievoll. Seine Persönlichkeit ähnelt eher einer Discokugel. Er strahlt in alle Richtungen gleichzeitig, er macht alles auf einmal. Rizzo ist ein Kunstschneider der Bewegung, ein Ballettmeister der Objekte, ein Choreograf der Bilder. Geht man mit dem Franzosen spazieren, tanzt sein Blick – und folgt man seinem Gespür für details, erkennt man in seiner Sprunghaftigkeit die Fähigkeit, genau zu analysieren und zu kombinieren


Vanguard

Vanguard

Avantgarde auf griechisch: Konstantinos Rigos ist der einzige Choreograf, der es zumindest zeitweise geschafft hat, in Thessaloniki ein Stadttheater zu besiedeln. Und das nur, weil er über das Tanztheater hinaus ein Talent in der bildenden Kunst entwickelt hat. Nicht als ein ausgestellter Intellektueller, sondern mit einem feinen Gespür für pop und «crazy happiness», wie er das nennt


Trouble

Trouble

heisst ein Festival in Brüssel, das nach ganz klaren Positionen in der Tanz- und Performancekunst sucht. Osteuropäische Künstler, Feministinnen und Aktionisten sorgen eben viel leichter für Ärger als eine in die tiefe Kunst vertiefte Kunst. Drei Positionen auf dem europäischen Performance-Festival stehen nun zur Debatte. Drei Positionen genau auf der scharfkantigen Schnittstelle zwischen Tanz und Kunst


Unstable

Unstable

Kunst und Choreografie haben eins gemeinsam. Beide sind kritisch gegenüber ihrem eigenen Gegenstand – dem «Material». Im Tanz ist es der Körper, an den die Frage zu stellen wäre: Welche Kritik des Körpers ist möglich? Vor allem Rollenklischees wurden infrage gestellt, auch eine Kritik am idealen Körper ist von zahlreichen Choreografen formuliert worden. Die Kunst aber ist um Längen voraus. Stelarc baut dem Körper einen dritten Arm an, Eduardo Kac manipuliert ihn genetisch


Expensive

Expensive

Bildende Künstler sind ernstlich sauer. Darstellende Künstler erhalten Subvention, die bildenden fast keine. Das verzerrt den Preis. Aber erstens erzielt Kunst wesentlich höhere Preise. Zweitens beeinflusst Subvention nicht den Preis, sondern den Wert. Das ist ein Unterschied. Der Hai von Damien Hirst hat seinen Preis. «Dido & Aeneas» von Sasha Waltz erhält dagegen nur Wertschätzung. Darum ist dieser Preis ein Schätzwert. Vergleichen wir hier Äpfel mit Birnen?


Die Saison 2007/08

and the winners are ...

Der Choreograf des Jahres

Sidi Larbi Cherkaoui

In der Vip-Lounge

Tänzer, Choreografen, Macher – die hoffentlich die Zukunft des Tanzes bewegen

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