and the winners are ...
Tänzer des Jahres
sind Sylvie Guillem und Raimund Hoghe. Man kann sich kaum einen größeren Kontrast vorstellen, nicht bloß, was die Körpergröße betrifft.
Sylvie Guillem
überzeugte, ja überraschte in den Duetten «Push» mit Russell Mali-phant und «Sacred Monsters» mit Akram Khan, weil sie die klassische Linie ganz entspannt durch die längst offen stehende Tür zum Zeitgenössischen trug (ballet-tanz 7/06). Sie hat zwei alte Feinde hoffentlich endgültig miteinander versöhnt.
Raimund Hoghe
der Zeitgenössische, tanzt derweil den genau umgekehrten Weg und fand zuletzt in «Boléro Variations» durch die Tür zur Vergangenheit, ohne die es keine Zukunft gibt (ballet-tanz 8-9/08).
Kompanie des Jahres
Rosas
aus Brüssel. Und das im Schicksalsjahr für ihre Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker. Zwei Kündigungen flatterten ins Haus: Erst wurde die Kooperation mit der Brüsseler Oper De Munt, dann die Kooperation mit dem Théâtre de la Ville in Paris eingestellt. In beiden Häusern haben die Intendanten gewechselt – beide versichern zwar ihre ungebrochene Liebe zu Rosas, wollen das aber nicht vertraglich zeigen. Dabei ist die Kompanie in den Augen ihrer Kritiker, zuletzt mit «Zeitung», auf ...
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