Uraufführungen 2023/23

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Nora Abdel-Maksoud
Doping (Münchner Kammerspiele) 
Sina Ahlers
Sie sagen Täubchen, ich sag Taube (Landestheater Detmold) 
Emre Akal
Goldie (Schauspiel Leipzig) 
Sally Anger und Konstantin Küspert
Chemie bringt Brot, Wohlstand und Schönheit (AT) (Junges Nationaltheater Mannheim) 
Lola Arias
Happy Nights (Theater Bremen) 
Pavlo Arie, Martín Valdés-Stauber und Ensemble
Postkarten aus dem Osten (Scha

ubühne Berlin) 
Thomas Arzt
Das unschuldige Werk (Landestheater Linz) Die treibende Kraft (Vereinigte Bühnen Bozen) Leben und Sterben in Wien (Theater in der Josefstadt Wien) 
Fatma Aydemir
Doktormutter Faust (Theater Essen) 
Emel Aydoğdu
Die Vertretungsstunde (über)leben (Staatstheater Braunschweig)

Lukas Bärfuss
Das große Welttheater (Welttheater Einsiedeln) 
Milena Baisch
Glitzer für alle! (Theater Junge Generation Dresden) 
Golda Barton
Cypressenburg (Burgtheater Wien) 
Tabea Baumann
1984 (Schauspielhaus Salzburg) 
Esther Becker
Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden (Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel) 
Sivan Ben Yishai
Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert (Schauspiel Hannover) 
Sibylle Berg
Es kann doch nur besser werden (Berliner Ensemble) 
Ha ...

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Theater heute Jahrbuch 2023
Rubrik: Daten, Seite 165
von

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Verzicht und Freiheit

Ein ganzer Berggipfel in Tirol bricht ab, weil die Permafrostböden mitten in Europa schmelzen, New York versinkt im orangenen Rauch, Jahrhunderthochwasser überschwemmen Teile Deutschlands, in Sachsen und Brandenburg brennen die Wälder, Afrika verzeichnet immer dramatischere Dürren. Das alles ist bereits unser Alltag, genau die Welt, vor der noch vor ein paar...

Zwecke der Kunst

Selbstsicherheit klingt anders. «Liebe ich es nicht mehr oder liebe ich es zu sehr?», fragt Sivan Ben Yishai mit einem alten Roland-Barthes-Zitat im Untertitel ihrer «Bühnenbeschimpfung» und macht der moralischen Anstalt die Rechnung auf: die großen und kleinen Widersprüche zwischen den meist hehren Anliegen, die auf der Bühne verfochten werden, und den nicht immer...

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2023 werden voreilig «postpandemische Zeiten» ausgerufen, und daher erscheint Marcus Peter Teschs neues Stück genau zur richtigen Zeit. Während alle Welt sich noch mit künftigen Pandemien in Folge des Corona-Virus beschäftigt und sich im Glauben wiegt, für kommende Pandemien besser gewappnet zu sein, lenkt Tesch den Blick auf eine andere Pandemie. Seit 1983 ist...