Uraufführungen 2023/23
Nora Abdel-Maksoud
Doping (Münchner Kammerspiele)
Sina Ahlers
Sie sagen Täubchen, ich sag Taube (Landestheater Detmold)
Emre Akal
Goldie (Schauspiel Leipzig)
Sally Anger und Konstantin Küspert
Chemie bringt Brot, Wohlstand und Schönheit (AT) (Junges Nationaltheater Mannheim)
Lola Arias
Happy Nights (Theater Bremen)
Pavlo Arie, Martín Valdés-Stauber und Ensemble
Postkarten aus dem Osten (Scha
ubühne Berlin)
Thomas Arzt
Das unschuldige Werk (Landestheater Linz) Die treibende Kraft (Vereinigte Bühnen Bozen) Leben und Sterben in Wien (Theater in der Josefstadt Wien)
Fatma Aydemir
Doktormutter Faust (Theater Essen)
Emel Aydoğdu
Die Vertretungsstunde (über)leben (Staatstheater Braunschweig)
Lukas Bärfuss
Das große Welttheater (Welttheater Einsiedeln)
Milena Baisch
Glitzer für alle! (Theater Junge Generation Dresden)
Golda Barton
Cypressenburg (Burgtheater Wien)
Tabea Baumann
1984 (Schauspielhaus Salzburg)
Esther Becker
Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden (Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel)
Sivan Ben Yishai
Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert (Schauspiel Hannover)
Sibylle Berg
Es kann doch nur besser werden (Berliner Ensemble)
Ha ...
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Theater heute Jahrbuch 2023
Rubrik: Daten, Seite 165
von
Selbstsicherheit klingt anders. «Liebe ich es nicht mehr oder liebe ich es zu sehr?», fragt Sivan Ben Yishai mit einem alten Roland-Barthes-Zitat im Untertitel ihrer «Bühnenbeschimpfung» und macht der moralischen Anstalt die Rechnung auf: die großen und kleinen Widersprüche zwischen den meist hehren Anliegen, die auf der Bühne verfochten werden, und den nicht immer...
Derzeit steht sie in Stuttgart in Shakespeares «Der Sturm» auf der Bühne: als Miranda, Tochter des Prospero, neben André Jung. Camille Dombrowsky, 26 Jahre alt, spielt Miranda als selbstbewusste, schlagfertige, emanzipierte junge Frau. Natürlich reißt sie dem heißbegehrten jungen Prinzen Ferdinand die Kleidung vom Leib – und nicht umgekehrt. Dombrowsky hat sich...
Am Rad morgens an der Ampel, eng im Pulk der Wartenden, der Fußgänger, neben einer Frau, die ruhig und breit, und komplett a-rezeptiv da steht, nichts von dem bemerkt, was um sie herum vorgeht, denn natürlich hat sie ihre Welt abpanzernden Privatsendungsstöpsel im Ohr, hört nichts, merkt nichts, ist als Taube von sich selbst beschallt, ganz allein in ihrem...
