Suchlauf – Programmhinweise
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Gegen Schillers Hitze – die Kälte, gegen Schillers Höhe – die Fläche, gegen Schillers Pathos – die Beiläufigkeit, gegen Schillers Universalismus – das Private. Wogegen man aninszenieren muss, weiß man bei Schillers «Räubern» immer. Schon Schiller selbst gab in seiner Selbstrezension der Uraufführung von 1782 Ratschläge, wie man gegen sein Stück vorgehen solle: vor...
Der eine ist ein Luftikus und ein Lügner, und wenn ihm danach ist, macht er sich aus dem Staub. Auf den kann man nicht bauen. Der andere ist ein Wahrheitsfanatiker und ein Pflichtmensch. Wo andere kneifen, harrt er aus, und was er sagt, das tut er. Auf den ist Verlass. Der eine sucht sein Glück in der Freiheit, der andere sein Heil im Zwang.
Können Gegensätze größer...
Alte Wunden eitern länger. Vor allem, wenn sie aus der Kindheit stammen. Wenn sie der Bruder, die Schwester gerissen hat, wenn sie einfach nicht heilen wollen, weil immer wieder jemand kommt und nicht vergisst und daran kratzen muss, an dieser dünnen Kruste, an diesen blutigen Flecken in der Erinnerung. So geht es den Geschwistern in Daniel Mursas...
