Suchlauf 4/22
Suchlauf
TV-Hinweise und Streaming für April
AB 7./DONNERSTAG 22.30, arte: In Therapie
Fernsehserie, Frankreich 2021. Start der zweiten Staffel der französischen Erfolgsserie, in der sich ein Pariser Psychoanalytiker mit sich, seinen Patient:innen und den Folgen der Pandemie auseinandersetzt. Mit Frédéric Pierrot, Eye Haïdara, Sharif Andoura, Charlotte Gainsbourg
11./MONTAG 22.25, 3sat: Sunset over Hollywood
Dokumentarfilm von Uli Gaulke und Marc Pitzke, Deutschland 2019.
Nördlich von Los Angeles befindet sich ein Alters- und Pflegeheim für die US-Kinobranche, unterstützt von Stars wie George Clooney und Michael Douglas.
11./MONTAG 22.15, arte: Wo die grünen Ameisen träumen
Spielfilm, Deutschland/ Australien 1984, Regie Werner Herzog. Im Herzen Australiens führt ein Unternehmen Sprengungen durch, um Uranlager zu erschließen. Eine Gruppe Aborigines möchte die Arbeiten unterbinden, weil es sich um einen für sie heiligen Ort handelt.
15./FREITAG 20.15, 3sat: Was vom Tage übrig blieb (The Remains of the Day)
Spielfilm, Großbritannien/USA 1993, Regie James Ivory. Nach dem gleich -
namigen Roman von Kazuo Ishiguro. Mit Christopher Reeve, Emma Thompson, Hugh Grant, Anthony Hopkins u. ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute April 2022
Rubrik: Service, Seite 64
von
Die Hölle sieht aus wie eine Premierenfeier der Salzburger Festspiele: Vor einer kahlen Wand steht ein Buffet, daneben eine Skulptur des österreichi -schen Ironiekünstlers Erwin Wurm, eine jener Gurken, die auch vor dem Festspielhaus aufgereiht sind. Allerdings in gediegenem Weiß, und nicht wie an der Salzach in Grün. Minimalistisch ist dieses Inferno, das Martin...
Jürgen Otten Herr Samoilov, wie geht es Ihnen?
Iurii Samoilov Ich bin sehr, sehr traurig. Ich bin nervös, verzweifelt. Und manchmal alles zusammen. Was ich nicht spüre, ist Aggressivität oder Wut. Ich habe vor allem Angst um meine Familie, die in der Nähe von Odessa lebt, Angst um meine Freunde und Bekannten, Angst aber auch um Menschen, die ich nicht persönlich...
Als nekrophile Misogynie hat Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen unser kulturgeschichtliches Tamtam um verblichene Frauen -figuren einmal bezeichnet: also als einen Frauenhass, der die Tote liebt. Und was zunächst nach einer eher speziellen psychischen Störung klingt, ist doch mindestens ein wiederkehrendes Motiv, wenn nicht gar stabiles Standbein der...
