Was kommt... September/Oktober 2021

Vielstimmig
Die Kulisse ist schlichtweg atemraubend. Vor allem am Abend, wenn die Sonne am Horizont verschwindet und die Arena Sferisterio, in der schon Luciano Pavarotti, Montserrat Caballé, Plácido Domingo und Marilyn Horne auftraten, nur noch von vokalem Glanz erleuchtet wird. 100 Jahre wird das Macerata Festival in diesem Jahr. Wir sind dabei

Vielseitig
Diese Frau gebietet über einige Talente. Sie hat Germanistik und Philosophie studiert, war Schlagzeugerin und Songwriterin, führte Regie im Schauspiel wie in der Oper.

Nun steht Barbara Frey an der Spitze der Ruhrtriennale und präsentiert ein abwechslungsreiches Programm. Wir sind gespannt

Vielversprechend
Seine Spezialität sind die sehnsuchtsvoll  Liebenden. Alfredo, Rodolfo, Des Grieux, Faust, Lenski, Cassio, Hoffmann und der Herzog von Mantua.  In all diesen Rollen vermag der französische Tenor Benjamin Bernheim das Publikum zu Tränen zu rühren. Ein Interview

Jahrbuch 2021
Es war eine schwierige, komplexe, von vielen Unabwägbarkeiten  dominierte Spielzeit. Eine Spielzeit, in der es weniger darum ging, wer das «Opernhaus des Jahres» sein könnte, wer « Sänger» und wer «Sängerin des Jahres». Sondern vielmehr darum, wie wichtig ...

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Opernwelt September/Oktober 2021
Rubrik: Service, Seite 104
von Red.

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Ein zerrissenes Porträtfoto ist fast das einzige, was im Nachlass Wieland Wagners von der Existenz Kurt Overhoffs (1902–1986), seines langjährigen, später aber konsequent verleugneten Mentors, zeugt. Zehn Jahre lang (mit Unterbrechungen) hat Overhoff dem Wagner-Enkel, der eigentlich Maler werden wollte, die musikalischen wie theaterpraktischen Geheimnisse der...

Nach dem Verborgenen suchen

Herr Karaman, der Schriftsteller und Dramatiker Peter Hacks schreibt in seinem wunderbaren Buch «Marxistische Hinsichten», Kunst sei nicht für die Utopien zuständig, sondern für die realistische Darstellung der Welt; man müsse zeigen, was ist. Ist das eine Idee, mit der Sie etwas anfangen können?
Unbedingt! Das ist mir sogar sehr nahe. Denn die Arbeit am Theater...

Arbeit am Mythos

Eine putzige Anekdote über den kleinen Peter Tschaikowsky geht so: Das elsässische Kindermädchen ertappte seinen Schützling eines Tages, wie er vor einem Atlas kniete und die Länder Europas als die Feinde Russlands bespuckte. Von der Französin zurechtgewiesen, dass man so etwas nicht tue, antwortete der Junge verschämt, er habe beim Spucken Frankreich mit seinen...