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Salzburg
Wagner bei den Salzburger Festspielen, das war eher selten – und meist etwas Besonderes. Etwa als Toscanini «Die Meistersinger» dirigierte. Im Wagner-Jahr 2013 nimmt sich nun Daniele Gatti dieses Stück vor, Stefan Herheim (Foto) inszeniert. Michael Volle singt den Hans Sachs, Roberto Saccà den Stolzing.

Aix-en-Provence
Wenn Patrice Chéreau Oper inszeniert, ist das immer ein besonderes Ereignis, spätestens seit dem Jahrhundert-«Ring» von 1976.

Nun hat sich der französische Regisseur «Elektra» vorgenommen – und zwei Veteranen von damals sind (in kleinen Rollen) dabei: Franz Mazura und Donald McIntyre. Es dirigiert Esa-Pekka Salonen.

Bayreuth
Es war ein Einspringen: Frank Castorf (Foto) kam erst nach diversen Absagen und Planspielen zum Bayreuther «Ring». Aber er hat ihn jetzt inszeniert. Dass ihm Öl als das Gold von heute gilt, hat er schon früh verraten. Wir sind gespannt – nicht zuletzt auf den Dirigenten Kirill Petrenko und zahlreiche Rollendebüts.

Kiri Te Kanawa
Vor vier Jahren hieß es, sie sei von der Bühne abgetreten. Doch ganz hat Dame Kiri Te Kanawa noch nicht Schluss gemacht mit dem Singen. Und sie hat noch viel zu sagen: über Vaterfiguren und Vorbilder, Fachwechsel und ...

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Opernwelt August 2013
Rubrik: Service, Seite 80
von

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Frau Kurzak, eine Rolle wie Donizettis Regimentstochter macht Ihnen an Unverschämtheit und Witz derzeit kaum jemand nach. Selbst Natalie Dessay wirkte kühler, Edita Gruberova hatte etwas Automatenhaftes, und Joan Sutherland gab mehr das Zirkuspferd. An wem haben Sie sich orientiert?
Allenfalls an Mariella Devia. Sie gehört zu meinen Vorbildern. Wenn gelacht wird,...

Raritäten, Kalamitäten

Kurz vor dem Ende der letzten Spielzeit hatte es nach chaotischem Vorlauf doch noch geklappt: Der Sieben-Stunden-Kurz-«Ring» des Teatro Colón ging mit großem Tamtam über die Bühne (siehe auch Seite 32). Doch waren es in den Medien weniger beachtete Produktionen, die in Buenos Aires für frische Opernerlebnisse sorgten: Enescus «Oedipe» und Szymanowskis «Hagith»...

Allein sein ist öde!

Die CD eingelegt, den Startknopf gedrückt, und schon können wir sie vor uns sehen, die Runde unternehmungsfroher Sänger, ums Fortepiano geschart zur Schubertiade. Wir meinen zwischen den Titeln das Rascheln von Notenblättern zu ahnen, Gelächter, Geplauder. Sei’s in einer Wiener Wohnung, oder eben im Berliner Teldex Studio. Keine Frage: Atmosphärisch ist sie, diese...