Raritäten, Kalamitäten

Verdi, Strauss, Rachmaninow: Argentiniens Opernszene nach dem umstrittenen Kurz-«Ring»

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Kurz vor dem Ende der letzten Spielzeit hatte es nach chaotischem Vorlauf doch noch geklappt: Der Sieben-Stunden-Kurz-«Ring» des Teatro Colón ging mit großem Tamtam über die Bühne (siehe auch Seite 32). Doch waren es in den Medien weniger beachtete Produktionen, die in Buenos Aires für frische Opernerlebnisse sorgten: Enescus «Oedipe» und Szymanowskis «Hagith» etwa, Händels «Rinaldo» und Mercadantes «I due Figaro».

In der aktuellen Spielzeit will Südamerikas größtes Opernhaus nicht nur mit einem argentinischen Opus punkten – «Bebe Dom o la Ciudad Planeta» von Mario Perusso. Als echte Rarität darf das Rachmaninow-Doppelprogramm mit dessen Opernerstling «Aleko» sowie «Francesca da Rimini» gelten. Zudem standen bzw. stehen neue Produktionen von Strauss’ «Frau ohne Schatten», die erste seit 34 Jahren, und von Verdis «Otello» auf dem Programm – mit José Cura in der Titelrolle (wie bereits 1999), der nun auch Regie führt.

Dank erfahrener, formidabler Strauss-Interpreten wie Manuela Uhl, Elena Pankratova, Iris Vermillion, Stephen Gould und Jukka Rasilainen wurde «Die Frau ohne Schatten» unter der musikalischen Leitung des kürzlich zum Principal Conductor des Colón-Orchesters ernannten Ira ...

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Opernwelt August 2013
Rubrik: Magazin, Seite 73
von Pablo Bardin

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54. Jahrgang, Nr 8
Opernwelt wird herausgegeben von Der Theaterverlag - Friedrich Berlin

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Best.-Nr.     752258


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Redaktionsschluss dieser Ausgabe war der 09.07.2013

Redaktion:
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