Was kommt...

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Das Berliner Musikfest stellt 2012 unter anderem Musiktheater in den Mittelpunkt. Simon Rattle dirigiert seit Langem wieder «Porgy and Bess», Sylvain Cambreling leitet Schönbergs «Moses und Aron» – und John Adams steht höchstselbst am Pult bei seinem Durchbruchsstück «Nixon in China».

So viel Stockhausen war selten. In Birming­ham findet die erste Gesamtaufführung von «Mittwoch» aus dem «Licht»-Zyklus statt – Helikopter-Quartett inklusive.

Ausgerichtet wird sie von der dortigen Opera Company unter der Leitung von Graham Vick und flankiert von einem mehrtägigen Symposium.

Der Henze-Schwer­punkt an der Semper­oper war ein zentrales Anliegen der kürzlich verstorbenen Inten­dantin Ulrike Hessler. Traurig, dass sie die Früchte ihrer Arbeit nicht mehr ernten kann. Jetzt hat Henzes wichtige, aber selten gespielte «Handlung für Musik» mit dem Titel «Wir erreichen den Fluss» Premiere. Das Libretto stammt von Edward Bond.

Hanns Eisler ist ein Komponist zwischen allen Stühlen. Als Jude und Kommunist erlebte er die Katastrophen in der ersten Hälfte des 20. Jahr­hunderts auf ganz persönliche Weise. Sein fünfzigster Todestag ist Anlass mehrerer Buchveröffent­lichungen, die in der nächsten ...

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Opernwelt September/Oktober 2012
Rubrik: Service, Seite 104
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Selten ist im Vorfeld einer Premiere so viel schiefgelaufen wie jetzt im Mannheimer Nationaltheater bei Johann Christian Bachs «Temistocle», einer Reformoper, die 1772 in Mannheim uraufgeführt und seither kaum mehr gespielt worden ist. Ursprünglich sollte sie szenisch von Achim Freyer betreut werden. Als dieser sich entschied, als «Ring»-Regisseur einzuspringen,...

Klassentreffen, Akademie, Werkstatt

I

Eine halbe Stunde noch. Im Vorhof des barocken Hôtel Maynier d’Oppéde stehen schon an die fünfzig Neugierige Schlange. Sicher ist sicher: Die Plätze sind schnell weg in den öffentlichen Meisterklassen der Académie européenne de musique, die das Festival in Aix seit 1998 veranstaltet. Man scherzt, winkt sich zu, plaudert entspannt über die Hitze, die Familie, das...

Zeitsprünge

Seit 1600 sind an die zehntausend Opern geschrieben worden – eine Riesenpartitur, die beständig wächst. Als «Gesamtoper» hat Alexander Kluge diesen Schatz einmal bezeichnet. Im Grand Théâtre du Provence ist er nun um ein weiteres Stück bereichert worden, um ein spannendes dazu: George Benjamins «Written on Skin», die (nach der kleinformatigen...