Vorschau und Impressum 1/23

Opernwelt - Logo

Altmeister
Wer glaubte, Jossi Wieler würde sich nach Ende seiner Zeit als Intendant der Staatsoper Stuttgart erst mal ausruhen, sah sich schnell getäuscht. Von Bühne zu Bühne, von Stück zu Stück hastet der renommierte Regisseur, im Schauspiel, in der Oper. Auffällig ist dabei eine Neigung zu zwei absoluten Antipoden: da Elfriede Jelinek, dort Richard Wagner. Ein Gespräch

Heimatfan
In seiner Heimat, der Ukraine, kennt ihn jedes Musiktheaterkind.

Und nur allzu gerne würde Oleksandr Shchetynsky den ganzen Tag an nichts anderes denken als an die Aufführung seiner Opern. Der Krieg macht es unmöglich. Ein Interview

Jungstar
Im Grunde konnte sie gar nicht anders. Mary Bevan wuchs in einer Familie aus lauter Musikerinnen und Musikern auf. Und wie ihre Schwester Sophie ist auch sie Sopranistin –und gerade dabei, die Bühnen zu erobern. Ein Porträt

Musentempel
Der Ort ist geheiligt. 1954 sang Maria Callas an der Lyric Opera of Chicago die Norma in Bellinis Klassiker. Seitdem hat sich viel geändert an diesem Haus. Geblieben aber ist der hohe künstlerische Anspruch. Wir haben uns vor Ort umgeschaut

Impressum

Opernwelt - 64. JAHRGANG, NR 1 
Opernwelt wird herausgegeben von Der Theaterverlag – ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Januar 2023
Rubrik: Impressum, Seite 72
von

Weitere Beiträge
Die Anarchie umarmen

Erl ist im November ein stiller Ort. Hotels machen Pause, die Gaststätten bleiben dunkel, auf den Wiesen rund ums Festspielhaus schauen bloß die Kühe neugierig und läuten mit ihren Halsglocken. Drinnen aber herrscht emsiger Betrieb. Das Klangforum Wien erarbeitet die Uraufführung eines Werks mit dem klangvollen Namen «Amopera» (und dem Untertitel «dystopische...

In die Tiefe

Oper, das war im 18. Jahrhundert vergängliche Gebrauchskunst. Ungewöhnlich genug also, dass Maria Antonia Walpurgis Symphorosa von Bayern ihre «Talestri, regina delle Amazzoni» bald nach der Uraufführung 1763 in Dresden drucken ließ. Und noch etwas ist ungewöhnlich an der Oper innerhalb ihrer Epoche: die stringente, alle Fäden psychologisch stimmig zusammenführende...

Alles dreht sich

Alles ist anders. Kein Zimmer des Hauptmanns, kein rasierender Wozzeck, kein Spiegel. Auch nicht das Streicher-Glissando und die kecke Oboe, mit denen Alban Berg seine Jahrhundertoper einleitet. Stattdessen erklingt der erste Teil des berühmten letzten Orchester-Zwischenspiels, das der Komponist als Requiem auf seine Titelfigur verfasst hat. Der Freiburger...