Verdi spielt sich nicht von selbst
Im nächsten Jahr wird der 200. Geburtstag Giuseppe Verdis gefeiert, da stehen uns wohl eine Menge – und ich fürchte: größtenteils überflüssige – CD- und DVD-Publikationen ins Haus. Dass seine Opern keine Selbstläufer sind, sondern echte Herausforderungen an Sänger, Dirigenten und Regisseure darstellen, belegt das Angebot an historischen und neuen Live-Aufnahmen der letzten Monate.
Die Auftritte von Maria Callas als Violetta, bei EMI in Mitschnitten aus Mailand und Lissabon vorliegend, gehören ohne Zweifel zu den Highlights der gesamten Verdi-Diskografie.
Nun hat das britische Label International Classical Artists auch ihre Londoner Premiere von 1958 erstmals offiziell herausgebracht, gleichsam als apartes Postscriptum, denn die Aufführung fand nur wenige Wochen nach der Lissaboner Serie statt. Die Callas zieht hier, in einer der letzten ihrer insgesamt 63 «Traviata»-Vorstellungen, gleichsam eine persönliche Bilanz, fügt der Rolle aber auch einige neue Nuancen hinzu. Diese Violetta ist ganz femme fragile. Das äußert sich auch im filigranen Gesang, es gibt viele Abschattierungen, die elegischen und lyrischen Momente überwiegen. Die Partner sind entsprechend ausgewählt: Cesare ...
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Opernwelt Juni 2012
Rubrik: Medien CDs/DVDs/Bücher, Seite 22
von Ekkehard Pluta
Drei DVD-Produktionen von Monteverdis «L’incoronazione di Poppea» sind jetzt fast gleichzeitig auf den Markt gekommen – ein Beweis dafür, welchen Stellenwert diese frühe Oper seit Harnoncourts und Ponnelles Zürcher Pioniertat im Repertoire der großen internationalen Opernhäuser mittlerweile einnimmt.
Bereits 1997 brachte David Alden seine Inszenierung bei den...
Es wäre müßig, ein weiteres Mal die Querelen um die Oper der Stadt Köln im Detail aufzurollen. Das ist in den letzten Monaten oft geschehen, auch in dieser Zeitschrift (siehe OW 12/2011). Darum hier nur eine kurze Erinnerung. 2009 ist das Kölner Opernhaus baulich marode und künstlerisch bedeutungslos. Der neue Intendant Uwe-Eric Laufenberg soll es wieder auf...
ARTE
1./7./19./25.6. – 6.00 Uhr
13.6. – 6.10 Uhr
Klavierfestival La Roque d’Anthéron 2010.
English Chamber Orchestra, Stéphany Gonley. Nelson Freire, Klavier.
3.6. – 17.15 Uhr (3)
10.6. – 17.15 Uhr (4)
21.6. – 12.20 Uhr (4)
17.6. – 16.50 Uhr (5)
17.6. – 17.15 Uhr (6)
Besançon 2011 – Junge Dirigenten von morgen.
3. Jamie Phillips. 4. Stamatia Karampini. 5. Vincent Renaud. 6....
