Was kommt...
Als Bühnenzauberer ist Stefan Herheim bekannt. Nun inszeniert er endlich ein Stück, bei dem Bühnenzauber zur Sache selbst gehört: «Xerxes» an der Komischen Oper Berlin. Das ist nicht das einzige Händel-Ereignis dieser Tage. Cecilia Bartoli im «Giulio Cesare» bei den Salzburger Pfingstfestspielen, die Händel-Festspiele in Göttingen und Halle, dazu eine Premiere in Basel stehen an.
«Der ferne Klang» lautet das Motto der 13. Münchener Biennale für neues Musiktheater.
Drei abendfüllende Uraufführungen sowie ein Abend mit weiteren neuen Stücken und ein reiches Beiprogramm hat Peter Ruzicka zusammengestellt. Ein Erfahrungsbericht
Es ist noch gar nicht lange her: Beim Competizione dell’Opera 2010 kannte niemand den Namen von Mandy Fredrich. Trotzdem bekam sie den ersten Preis: mit Donna Annas zweiter Arie, bei der sie starke Nerven zeigte. Jetzt singt die Brandenburgerin, die lange einem ganz anderen Beruf nachging, schon bei den Salzburger Festspielen: Mozarts Königin der Nacht. Ein Gespräch
Man glaubt es kaum, wenn man sie heute hört: Elisabeth Kulman wurde zunächst als Sopran eingestuft. Längst gilt sie als führende Vertreterin der satten, tiefen, ja sogar dramatischen Mezzo- und ...
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Opernwelt Juni 2012
Rubrik: Service, Seite 72
von
Bei Premierendaten Angabe der Namen in folgender Reihenfolge:
Musikalische Leitung, Inszenierung, Bühnenbild u. Kostüme - Solisten
AP = A-Premiere
BP = B-Premiere
Mat. = Matinee
N. = Nachmittagsvorstellung
Deutschland
Aachen
Tel. 0241/478 42 44, 0180/500 34 64
Fax 0241/478 42 01
• Tristan und Isolde: 1., 7., 17. (N.), 24.
• 4. Familienkonzert (Hiemeyer): 3. (Mat.)
• King...
Irgendwann war da nur noch die Angst. Wenn René Voßkühler auf die Bühne musste, folgte sie ihm. Wie ein Raubtier, das jeden Moment zum Sprung ansetzen konnte. Diese Panik vor dem Überfall war das Schlimmste. Vor einer Attacke aus dem Hinterhalt. Ein permanenter Alptraum, der ihm die Kehle abschnürte. Über jedem Auftritt stand die unausgesprochene Frage: Was ist,...
Schwer zu sagen, was hinter den Türen geschieht. Das alte Adelsgeschlecht, so lässt es uns Edgar Allan Poe in seiner Erzählung wissen, hat sich seit Langem abgeschottet von der Außenwelt. Erst als der Regisseur das Licht dimmt und eine Stimme aus einem Brief Rodericks zitiert, fühlt sich auch das Publikum eingeladen, dem «Untergang des Hauses Usher» beizuwohnen....
