Personalien | Meldungen Juni 2017
JUBILARE
Mark Elder wurde 1947 im englischen Hexham geboren. Er studierte Musik in Cambridge und trat als Dirigent international erstmals 1972 an der Oper von Sydney in Erscheinung. 1974 kehrte er nach England zurück und dirigierte von da an regelmäßig an der English National Opera, deren Musikdirektor er von 1979-93 war. Seinen künstlerischen Durchbruch bescherte ihm ein von Charles Mackerras übernommenes Dirigat einer Neuproduktion von Strauss’ «Salome».
Gemeinsam mit Intendant Peter Jonas und dem Künstlerischen Leiter David Pountney bildete er das berühmte Power House Team und leitete während dieser 15 Jahre nicht nur zahlreiche Opernaufführungen, sondern erntete auch auf Gastspielreisen des Orchesters durch die USA und Russland großen Erfolg. Elder arbeitete mit nahezu allen international bedeutenden Klangkörpern wie dem Chicago Symphony Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem Königlichen Concertgebouw Orchester, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und dem Orchestre de Paris zusammen. Er dirigierte am Royal Opera House Covent Garden, an der Lyric Opera of Chicago, der Opéra National de Paris, der Bayerischen Staatsoper in München und beim Glyndebourne Festival. 1981 ...
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Opernwelt Juni 2017
Rubrik: Service, Seite 60
von Andrea Kaiser
Opern von Ottorino Respighi schafften es in Nordamerika selten auf den Spielplan. Die Metropolitan Opera etwa stellte ein einziges Werk vor: «La campana sommersa»– in der Saison 1928/29. Die letzte szenische Produktion in New York riskierte die Gotham Opera vor zwölf Jahren: «La bella dormenta nel bosco». Nun konnte man «La campana sommersa» dank der New York City...
Was wäre italienische Oper ohne die Konservatorien in Neapel? Die einst größte Stadt Italiens zog Begabungen aus allen Provinzen des Südens an. Im 18. Jahrhundert etwa Pergolesi, Porpora, Cimarosa und Spontini, im 19. Mercadante und Bellini. Inzwischen war die Ausbildung nach Pariser Vorbild perfektioniert worden. Fortgeschrittene Kompositionsschüler durften mit...
Das Bild Neda Agha-Soltans, die bei einer Demonstration im Juni 2009 in Teheran starb, wurde zur Ikone der «Grünen Revolution». Der aus dem Iran stammende Komponist Nader Mashayekhi machte die von Milizen erschossene Studentin zur Titelgestalt seiner Oper «Neda – der Ruf», die – 2010 am Theater Osnabrück uraufgeführt – nun am Pfalztheater Kaiserslautern ihre...
