Mozarts Bühnenwerke auf DVD
Zweiundzwanzig Bühnenwerke Mozarts auf dreiunddreißig DVDs, aufgezeichnet in dreiundfünfzig Tagen – ein Marathon, der sich so schnell nicht wiederholen dürfte. Die Salzburger Festspiele lieferten im Sommer 2006 die Aufführungen dazu.
Dass das Ergebnis nicht bloß Masse, sondern auch audiovisuelle Klasse bietet, ist der aufwändigen Aufnahmetechnik zu verdanken: Zahllose Mikroports, Bühnen- und Saalmikrofone sorgten für den akustischen Rohstoff, mehrere Kameras für das (in jeweils bis zu drei Vorstellungen aufgezeichnete) Bildmaterial, aus dem die finalen DVD-Fassungen abgemischt wurden. Nicht die Abbildung des individuellen Raumklangs war das Ziel, sondern höchstmögliche musikalische Balance. Hier sind die Statements unserer Autoren zu den einzelnen Teilen des Projekts. Die Titel von «Mozart 22» der Firma Universal sind auch einzeln erhältlich.
«Apollo et Hyacinthus», «Die Schuldigkeit des Ersten Gebots»
Wie man aus erbaulichen Singspielen des elf- bzw. zwölfjährigen Wunderkindes einen unterhaltsamen Abend stricken kann, zeigte im Mozart-Jubeljahr John Dew in der Aula der Salzburger Universität. Das zu dem Schuldrama «Clementia Croesi» komponierte und in eben dieser Aula 1767 ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt Februar 2007
Rubrik: DVDs, Seite 50
von Albrecht Thiemann, Christoph Vratz, Hartmut Regitz, Georg Rudiger, Christoph Vratz, Stephan Mösch, Uwe Schweikert
Man wusste, dass Werner Hollweg an einer schweren Krankheit litt, für die die Medizin noch keine heilenden Mittel bereithält. Doch wenn dann die Nachricht vom Tod kommt, bleibt die Erschütterung über das Ende gleichwohl schmerzlich, weil sich mit dem Abschied zugleich unvergessene Abende in die Erinnerung drängen. Werner Hollweg, am 13. September 1936 in Solingen...
Rund hundert Jahre nach seiner Uraufführung taucht Eugen d’Alberts «Tiefland» wieder häufiger in den Spielplänen auf. In Zürich startete Matthias Hartmann unlängst eine Reise in virtuelle Klon-Welten (siehe OW 8/2006), in Frankfurt wanderte Anselm Weber nun in reelle Niederungen der Gegenwart.
Die schwierigen Seiten dieses Werks haben den Chef des Essener...
Keine Szene für Klaustrophobe. Überall drückt diverses Inventar. Die Kajüte bietet keinen wirklichen Freiraum. Waschbecken, Sessel, Koffer und Kisten. Im Hintergrund, zunächst ein wenig versteckt, steht eine durchsichtige Konserve. Darin, blutverschmiert, ein Kopf: Morold, Isoldes erschlagener Ex-Bräutigam. Ein Souvenir, ein seelischer Anker dieser Kopf. Isolde...
