Das Glück finden

Asmik Grigorian gibt Auskunft über Erfolge und Erwartungen, über das Unvorhersehbare, die Heimat, den Vater – und Mozart als Risikofaktor für junge Stimmen

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Die Katze hat sieben Leben. Asmik Grigorian hat deren drei. Eines als gefeierte Sängerin, eines als Mutter und eines als Ehefrau des russischen Regisseurs Vassily Barkhatov. Die litauische Sopranistin geht in allen drei Welten auf, ohne Wenn und Aber. In ihr paaren sich scharfer Verstand und ein Hang zur Sentimentalität.

Hier gibt sie Auskunft über Erfolge und Erwartungen, über das Unvorhersehbare, die Heimat, den Vater – und Mozart als Risikofaktor für junge Stimmen

Liebe Frau Grigorian, in zwei Stunden werden Sie auf der Bühne der Oper Frankfurt als Iolanta auftreten. Vor zwei Tagen haben Sie in Stockholm Madama Butterfly gesungen, gestern sind Sie für ein Konzert mit Opernarien nach Genf geflogen. Und jetzt geben Sie noch ein Interview. Sind Sie verrückt?
(lacht) Nein, Sie müssen sich keine Sorgen machen. Und die Iolanta ist ja zum Glück, was die Anforderungen betrifft, nicht vergleichbar mit der Butterfly. Das Einzige, was mich wirklich ermüdet, ist Reden. Aber ich will es versuchen.

Blicken wir noch einmal zurück in den Salzburger Sommer 2018. Da gab es am Ende der «Salome»-Premiere diesen berückenden Moment: Der Regisseur Romeo Castellucci ging vor Ihnen auf die Knie und ...

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Opernwelt Februar 2019
Rubrik: Interview, Seite 24
von Jürgen Otten

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