Personalien, Meldungen 4/23

Opernwelt - Logo

JUBILARE

Aus dem oberfränkischen Rehau stammt der dort am 15. April 1953 geborene Klaus Angermann. Er studierte Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie an der Philipps-Universität Marburg und schließlich bei Helga de la Motte-Haber an der Technischen Universität Berlin. Von 1985 bis 1990 beschritt er zunächst auch eine Laufbahn als Sänger und trat unter anderem an der Neuköllner Oper auf. Anschließend arbeitete er als Musikwissenschaftler an verschiedenen Institutionen und legte 1994 seine Dissertation über Edgard Varèse vor.

Überhaupt blieb die Musik des 20. Jahrhunderts eine feste Größe im musikwissenschaftlichen Schaffen Angermanns, der unter anderem Arbeiten zu Olivier Messiaen, Giacinto Scelsi und Paul Dessau veröffentlichte. Von 1992 bis 1998 war er Dramaturg an der Hamburgischen Staatsoper, wo er für Schnittkes Oper «Historia von D. Johann Fausten» sowie für die Uraufführungen von Zemlinskys «Der König Kandaules» und Lachenmanns «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern» mitverantwortlich war. Später wirkte er als Dramaturg in Nürnberg, Dortmund und Hannover. Am 15. April wird Klaus Angermann 70 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute, lieber Kollege! 

 ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt April 2023
Rubrik: Service, Seite 60
von

Weitere Beiträge
Intensitäten

Francis Poulencs vierzigminütiger Monolog «La voix humaine» ist eine Tour de force für eine Sopranistin. Auf der Szene dieser 1959 an der Pariser Opéra-Comique uraufgeführten dritten und letzten Oper des großen französischen Lyrikers steht nur eine einzige Person, eine namenlose, «Elle» («Sie») genannte junge Frau. Ihr Geliebter hat sie verlassen. In einem...

Gefallene Engel

Auch nach zweimaligen Lesen staunt man ungläubig: Die spielen das Stück tatsächlich dort. Im ehemaligen Augsburger Gaswerk, wo die Brecht-Bühne des Staatstheaters beheimatet ist. Normalerweise wäre das nicht weiter erwähnenswert, doch auf dem Spielplan steht «Das Tagebuch der Anne Frank». Und bevor das Kopfschütteln überhandnimmt, geht die Inszenierung von Nora...

Feuer im Eis

Leise rieselt der Schnee. Unablässig, dichter und dichter werdend, eine Stunde lang. Die Figuren müssen sich in dieser Winterlandschaft vorkommen wie der brave Hans Castorp aus Thomas Manns «Zauberberg», der sich bei einem Ausflug ins Gebirg’ zusehends verirrt und von den Schneemassen fast zugeschüttet wird. Eine Grenzerfahrung birgt auch Romeo Castelluccis...