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Opernwelt Juni 2008
Rubrik: Service, Seite 59
von

Vergriffen
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Himmel und Hölle

Niobe will alles – Macht, Liebe, Unsterblichkeit – und fordert den Himmel he­raus. Aber die Götter rächen ihre Hybris, und sie verliert alles: ihre Kinder, den Gatten Anfione, zuletzt das eigene Leben. Versteinerung ist der Preis, den sie für ihren Hochmut bezahlen muss. Maßlos wie die Gestalt der antiken Mythenfigur war auch der Schwetzinger Theater­abend, der...

Im Spiegelbild der Eitelkeiten

Auch in seinem neuesten, vierzehnten Werk für das Musiktheater ist Giselher Klebe dem Genre der Litera­tur­oper treu geblieben. Anders als in allen vorausgegangenen Werken fiel die Wahl des jetzt 82-Jährigen, der seit 1957 als Kompositionsprofessor in Detmold lebt, jedoch erstmals auf einen heiteren Stoff, Nikolaj Gogols 1836 uraufgeführte Komödie «Der Revisor»,...

Debussy: Pelléas et Mélisande

Ein Novum: Philharmoniker (West) und Staatskapelle (Ost) spielen zeitgleich unter dem Chef des jeweils anderen Or­ches­ters, sogar die Programme hat man abgestimmt. Der gemeinsame Nenner: Maurice Maeterlincks tristaneske Mär von «Pelléas et Mélisande». Daniel Barenboim dirigiert in der Philharmonie die berühmte Sinfonische Dichtung, die Schönberg, von Richard...