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Opernwelt Juni 2008
Rubrik: Service, Seite 59
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Wagner: Die Walküre

«Ringe» allerorten. Wenn einer darunter sich apolitisch gibt, dann der an der Opéra national du Rhin. David McVicars Wagner-Deutung überführt die Mythologie im Ambiente von Rae Smiths schrundigen Wänden samt urig-knorriger Esche und metallschicken Designer-Bergeshöhen in eine zeitlose Auslegung der menschlichen Tragödie. Auf den ers­ten Blick fällt «Die Walküre»...

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Diese Kombination ist neu: Luigi Dallapiccolas «Il prigioniero» und Schönbergs «Ode to Napoleon» an ­einem Abend. Im Pariser Palais Garnier stand das bittere Nachkriegs-Opus auf Lord Byrons in Verse gegossene Abrechnung mit Napoleon am Anfang – ein schonungsloser Blick auf die Folgen der Diktatur. Ein Sprecher rezitiert den wilden Text zu den Klängen eines...

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