Showroom 7/22
BAYREUTH, KUNSTMUSEUM bis 28.8., Ganz großes Theater – Plakate von Frieder Grindler
Der Stuttgarter Designer und Künstler gestaltete u. a. Plakate für Bühnen in Tübingen, Stuttgart, Karlsruhe und Düsseldorf.
BASEL, MUSEUM TINGUELY bis 21.8., BANG BANG – translokale Performance Geschichte:n
Präsentation eines internationalen Programms und der Schweizer Performance-Landschaft durch Videoinstallationen, Performances, Fotos, Texte und Diskussionen.
BERLIN, ACHIM FREYER STIFTUNG/KUNSTHAUS bis 3.7.
, Plakate Begegnungen
Plakate und Arbeiten von Achim Freyer und Bernd Frank für die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
BERLIN, BERLINISCHE GALERIE bis 10.10., Sibylle Bergemann. Stadt, Land, Hund. Fotografien 1966–2010
Retrospektive der Ostkreuz-Gründerfotografin Sibylle Bergemann (1941–2010). Werke aus mehr als vier Jahrzehnten; aus Stadt-, Mode- und Porträtaufnahmen sowie essayistischen Reportagen.
BERLIN, HAUS DER KULTUREN DER WELT bis 28.8., No Master Territories – Feminist Worldmaking and the Moving Image
Anhand von über 100 Filmen und Videos wird untersucht, wie Künstler:innen und Filmemacher:innen das Bewegtbild als Inspirationsquelle für feministische Vorstellungswelten er ...
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Theater heute 7 2022
Rubrik: Daten, Seite 65
von
Es sind krasse Gegensätze, die sie in ihren Figuren zu vereinen weiß: etwa eine wunderliche Kindlichkeit, Unschuld, auch Unterwürfigkeit auf der einen Seite und eine gewisse Durchtriebenheit, lebenserfahrene Reife und Selbstbestimmtheit auf der anderen.
Agnes Sorel in Schillers «Jungfrau von Orleans» ist so eine Figur, der die junge Schauspielerin Vassilissa...
Eine Zumutung
Es war an einem warmen Sommerabend, und die Lage war aussichtslos. Ich steckte fest. Mitten in der zweitgrößten Halle Kampnagels (…), und ich dachte: Amelie, was mutet ihr uns zu mit diesem Gastpiel der Burg? Knapp zwei Stunden lang saß ich da, dachte über ungeschriebene Artikel, unkorrigierte Bachelorarbeiten und unbeantwortete Mails nach, und dann,...
Woran kann man sich da festhalten? Ein aufblasbares Plastikgefängnis als Bühne, an dessen Wän -den man nur abgleiten und in dessen Bodenspalten man versinken kann, darin fünf hyperaktive Sprecher:innen, die alles um sich herum schwindlig reden. Es geht um Erziehung, den Staat, die Zivilisation, die Lohnarbeit, geile Gefühle und noch einiges mehr. Außerdem gibt es...
