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Aktuelle Ausstellungen

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BERLIN, GEORG KOLBE MUSEUM bis 20.8., Tilla Durieux. Eine Jahrhundertzeugin und ihre Rollen
Anhand zahlreicher Kunstwerke von bedeutenden Künstler:innen und Dokumenten aus dem Nachlass Tilla Durieux’ wird ein Panorama des Lebens der Künstlerin sowie der Kulturund Theatergeschichte des 20. Jahr -hunderts erlebbar.

BERLIN, HOCHSCHULE FÜR SCHAUSPIELKUNST ERNST BUSCH bis 30.6., Antigone.

Fotografien von Roger Melis
Über achtzig Inszenierungen der Schauspielschule Ernst Busch hat Roger Melis (1940–2009) mit der Kamera begleitet und wichtige Momente der Ausbildung dokumentiert. Die von Mathias Bertram kuratierte und von Klaus Völker kommentierte Ausstellung zeigt exemplarisch Fotografien der Studioinsze -nierung «Antigone» von Tom Kühnel und Robert Schuster aus dem Jahr 1996 mit den Studenten Charly Hübner, Christian Tschirner und Christian Weise, Masken von Suse Wächter und Nicola Sczersputowski und Kostümen von Atif Hussein.

BOCHUM, KUNSTMUSEUM bis 20.8., Takako Saito. Pi-Pi-po, po – Ein Portrait von Takako
Werkschau der bis heute produktiven Künstlerin Takako Saito (*1929) bestehend aus Performancekleidern, Zeichnungen, Filmen, Skulpturen, Klang-Installationen und Live-Performances, ...

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Theater heute Juni 2023
Rubrik: Daten, Seite 66
von

Weitere Beiträge
Spielen, kämpfen, verbrennen

Fun dem toyt zolstu ir nit zogn, vayl zi vet nebikh veynen un klogn», heißt es in einem der Volkslieder, die Svetlana Kundish und Mariana Sadovska bei der Eröffnung der fünften und letzten Ausgabe des Festivals Radar Ost gemeinsam auf Ukrainisch und Jiddisch singen – andächtig im Ton und von sehr weit herkommend, in seiner Fremdheit tief berührend. Das alte Lied...

Gute Leute, böse Leute

Per aspera ad astra. Durch Niederungen zu neuen Höhen. Zwei Jahre nach der wirklich sauren Corona-Ausgabe ist die große Biennale des Kinder- und Jugendtheaters «Augenblick mal!» zurück. Und stärker denn je. Die Bildschirme des Social-Distancing-Festivals 2021 sind vergessen, man streift wieder durch die ganze Stadt Berlin und lässt sich etwa am Grips Theater zu den...

Entfesselt

Der Wiener Schauspieler und Komödienautor Ferdinand Raimund (1790–1836) war Nestroys melancholischer Bruder. Von seinen acht Stücken sind drei mehr oder weniger im Repertoire geblieben, vor allem «Der Alpenkönig und der Menschenfeind» mit seiner psychoanalytisch angelegten Dramaturgie wird dann und wann aus der Schublade geholt. Die übrigen Raimund-Dramen aber sind...