Showroom 6/23
BERLIN, GEORG KOLBE MUSEUM bis 20.8., Tilla Durieux. Eine Jahrhundertzeugin und ihre Rollen
Anhand zahlreicher Kunstwerke von bedeutenden Künstler:innen und Dokumenten aus dem Nachlass Tilla Durieux’ wird ein Panorama des Lebens der Künstlerin sowie der Kulturund Theatergeschichte des 20. Jahr -hunderts erlebbar.
BERLIN, HOCHSCHULE FÜR SCHAUSPIELKUNST ERNST BUSCH bis 30.6., Antigone.
Fotografien von Roger Melis
Über achtzig Inszenierungen der Schauspielschule Ernst Busch hat Roger Melis (1940–2009) mit der Kamera begleitet und wichtige Momente der Ausbildung dokumentiert. Die von Mathias Bertram kuratierte und von Klaus Völker kommentierte Ausstellung zeigt exemplarisch Fotografien der Studioinsze -nierung «Antigone» von Tom Kühnel und Robert Schuster aus dem Jahr 1996 mit den Studenten Charly Hübner, Christian Tschirner und Christian Weise, Masken von Suse Wächter und Nicola Sczersputowski und Kostümen von Atif Hussein.
BOCHUM, KUNSTMUSEUM bis 20.8., Takako Saito. Pi-Pi-po, po – Ein Portrait von Takako
Werkschau der bis heute produktiven Künstlerin Takako Saito (*1929) bestehend aus Performancekleidern, Zeichnungen, Filmen, Skulpturen, Klang-Installationen und Live-Performances, ...
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Theater heute Juni 2023
Rubrik: Daten, Seite 66
von
Ist es ein Versöhnungsangebot? Oder doch eher der Wunsch, ihm eine Lektion zu erteilen? Dass Yara Tony zu ihrer Hochzeit mit Sebastian eingeladen hat, ist durchaus erstaunlich. Immerhin wurde vor zwölf Jahren seinetwegen Sebastians Vater festgenommen, und Yara übergriffig an -gemacht hat er auch. Okay, trotzdem waren sie alle mal Teil desselben Freundeskreises in...
Lana del Rey erschießt einen Polizisten; im Keller philosophiert ein Gurkenglas; das überhitzte Anthropozän endet, weil sich die Menschen in Stühle, Blumen oder Goldfische verwandeln; und zum vermutlich ersten Mal in der Theatergeschichte wird beim Festival «News Stages South East» eine Liebeserklärung in Binärcode vorgetragen. Diese beginnt mit «01001001», dauert...
Minutenlang liegen die Soldaten auf dem mit Steinen übersäten Hügel und stöhnen. Erst leise, dann immer lauter, intensiver. Sie sind irgendwo zwischen tot und lebendig. Dann kommen die Frauen, die Regisseurin Sahar Rahimi «die Insta-Girls» nennt. In pastellfarbenen Leggings und Bustiers, langhaarig, gestylt, clean, sauber, lächelnd. Sie beugen sich über die...
