Showroom 5/23
AACHEN, INTERNATIONALES ZEITUNGSMUSEUM
bis 20.8., Breaking News, Making News, Faking News
Die Ausstellung setzt sich anhand von Druckerzeugnissen aus 600 Jahren Mediengeschichte kritisch mit Lügen und alternativen Fakten auseinander
BERLIN, AKADEMIE DER KÜNSTE
bis 16.7., MACHT RAUM GEWALT.
Planen und Bauen im Nationalsozialismus
Anhand zahlreicher Modelle, Pläne, Fotografien, Filme und anderer Zeit -dokumente werden bauliche und biografische Kontinuitäten von 1933 bis 1945 und Brüche bis in die Gegenwart untersucht. Dokumentarund Künstler:innenfilme von 1961 bis 2019, Konzerte, Diskussionsrunden, Führungen und szenische Lesungen ergänzen das Programm.
BERLIN, HAUS AM WALDSEE
bis 29.5., Margaret Raspé. Automatik
Die erste umfassende Retrospektive der Berliner Künstlerin bringt frühe Filme mit späteren Werken zusammen, die sich mit Fragen der Ökologie, Nachhaltigkeit, Wahrnehmungstheorien, Spiritualität und Heilung auseinandersetzen.
BERLIN, HOCHSCHULE FÜR SCHAUSPIELKUNST ERNST BUSCH
bis 30.6., Antigone. Fotografien von Roger Melis
Über achtzig Inszenierungen der Schauspielschule Ernst Busch hat Roger Melis (1940–2009) mit der Kamera begleitet und wichtige Momente der Ausbildung ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute Mai 2023
Rubrik: Daten, Seite 82
von
Diebe der Zeit
Alexander Giesches Visual Poem zu Michael Endes «Momo» in Zürich
Je langsamer du gehst, desto schneller kommst du voran, sagt die Halbstundenprophetin Kassiopeia bei Michael Ende. In Zürich ist die Schildkröte ein ausgesprochen niedlicher Roboterhund, der sich nahtlos zwischen virtuellen Welten und dem Bühnenuniversum zu bewegen versteht, die...
Die 750. Ausgabe von «Theater heute» ist etwas umfangreicher als sonst. Was läge zum Jubiläum auch näher, als sich einmal genauer mit Theaterkritik zu beschäftigen. Oft wird behauptet, sie habe ihre besten Zeiten hinter sich. Und tatsächlich, die Lage ist oft schwierig. Feuilletons müssen sparen, der Platz im Blatt für die Kritik ist umkämpft, Reiseetats – wichtig...
Grundsätzlich hat Caren Jeß nichts gegen Richard Wagner und seinen «Ring des Nibelungen», im Gegenteil: «Sex, Blut und Gewalt, Boys, da bin ich dabei!» Außerdem darf frau heute nicht mehr so zimperlich sein und das Nationalmythen-Ausdeuten männlichen Bayreuther Regietitanen oder Gegenwartsdramatiker-Kollegen wie Necati Öziri, Thomas Köck oder Ferdinand Schmalz...
