Showroom 10/24
BERLIN, GEORG KOLBE MUSEUM
bis 16.3.25, Ich weiß, dass ich mich verdoppeln kann. Gisèle Vienne und die Puppen der Avantgarde
Präsentation der zeitgenössischen Arbeiten der österreichisch-französischen Künstlerin, Choreografin und Regisseurin Gisèle Vienne im Kontext historischer Werke von Künstlerinnen der europäischen Avantgarde mit Blick auf die vielseitige Verwendung von Puppen in der Kunst.
Teil eines gemeinsamen Projekts mit dem Haus am Waldsee, das das Werk Gisèle Viennes als Einzelaus -stellung zeigt und den Sophiensælen, die ihr Stück «Crowd» aufführen.
BERLIN, HAUS AM WALDSEE
bis 12.1., Gisèle Vienne. This Causes Consciousness to Fracture – A Puppet Play
Inszenierung der lebensgroßen Puppen, mit denen Gisèle Vienne in den letzten zwanzig Jahren gearbeitet hat.
BERLIN, SCHLOSS BIESDORF
bis 23.2.25, Achim Freyer Bilder. Eine Retrospektive
Retrospektive auf 70 Jahre bildkünstlerisches Schaffen des Malers, Theatermachers und Sammlers Achim Freyer (*1934 Berlin).
DÜSSELDORF, K21
bis 26.1.25, Lars Eidinger. O Mensch
Die erste monografische Museumsausstellung des Schaupielers und Künstlers Lars Eidinger (*1976) präsentiert Fotografien und Videos, die übrwiegend zwischen 2018 und ...
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Theater heute Oktober 2024
Rubrik: Daten, Seite 66
von
Wie das Innere eines Gurkenglases schimmern die Bühnenwände: trübe, grün, irgendwie geheimnisvoll. Doch natürlich nur, wenn Licht auf sie fällt. Normalerweise steht das saure Gemüse in Reihen in dunklen Kellerregalen. Und so stehen auch die fünf Schauspieler als abstrakte Einlegeware in beige-braunen Jumpsuits (Bühne und Kostüme Heike Mondschein) nebeneinander...
Wolfgang Kralicek Als Sie als Kulturstadträtin anfingen, haben Sie in «Theater heute» gesagt, Sie möchten kein «fleischgewordener Bankomat» sein. Ist Ihnen das gelungen?
Veronica Kaup-Hasler Ja, unbedingt!
WK Aber liegt es bei dem Job nicht in der Natur der Sache, dass alle nur das Eine wollen?
Kaup-Hasler Natürlich geht es in vielen Gesprächen, die ich führe,...
Ein irre lautes, explosionsartiges Wellen-Donnern, ein greller Blitz, der die Netzhaut flackern lässt: Die britische Singer-Songwriterin Anna Calvi entfesselt schon in ihrer Ouvertüre zu Robert Wilsons «Moby Dick» ein musikalisches Live-Inferno erster Güte. Während nichts als die gigantische Projektion eines aus grauen Wellen hervorschießenden Wals die Finsternis...
