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Ladies first! In Hamburg startet Karin Beier, kurzzeitig vom Eisernen Vorhang gebremst, um das Deutsche Schauspielhaus aus dem Dornröschenschlaf zu wecken. Und in Berlin sammelt Shermin Langhoff am Gorki Theater alle Kräfte, um die zuletzt etwas verschlafene (Theater-)Hauptstadt aufzumischen!
Martin Crimp hat derzeit viel auf dem Kontinent zu tun. Gleich zwei seiner Stücke werden in Hamburg und Berlin uraufgeführt: «In der Republik des Glücks», der Stückabdruck im nächsten Heft, und «Alles Weiterekennen Sie aus dem Kino».
Ein Porträt des Londoner Dramatikers.
Theater heute 1/2014 erscheint am 23. Dezember
im 54. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Mitarbeit
Marion Schamuthe
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8-9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
www.theaterheute.de
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Verleger und Geschäftsführer:
Michael Merschmeier
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Telefon 030/25 44 95 0, Fax 030/25 ...
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Theater heute Dezember 2013
Rubrik: Pläne, Seite 72
von
Es gibt da nichts zu beschönigen. Schon das erste Drittel des letzten Säkulums hätte gereicht, um dem Titel «Jahrhundert der Katastrophen» traurige Ehre zu machen. Der französische Arzt und Skandalautor Louis-Ferdinand Céline war der erste, der das in seinem 1932 erschienenen Debutroman «Reise ans Ende der Nacht» schonungslos verkündete, mit einer Sprache, die wie...
Auch über ein Jahr nach Erscheinen steht «1913», Florian Illies’ Canapésammlung des deutschen Künstlerklatsches am Vorabend des Ersten Weltkrieges, noch auf den oberen Rängen der Bestseller-Listen. Denn es ist auch zu schön: Saftig wegzulesen wie eine «Gala», frischt man dabei auch einige verblüffende zeit- und kunsthistorische
Zusammenhänge auf. Und erfährt zudem...
Kaum zu glauben, dass Ödön von Horváth so etwas geschrieben haben soll: Sein Don Juan, der aus dem Ersten Weltkrieg kommt, verkörpert die einzige historische Konstante, nachdem Millionen tot sind, die alte Welt zerbrochen, der Kaiser abgedankt, das Geld nichts mehr wert ist. Nur die weiblichen Reflexe folgen noch der alten Kompassnadel. Alle Damen der Schöpfung...
