forecast:ödipus. living on a damaged planet (τύφλωσίς, II)
ratschläge & background noise dankend angenommen von
anna l. tsing - art of living on a damaged planet
wolfgang streeck - how will capitalism end?
und friedrich dürrenmatt - das sterben der pythia (danke für den tipp, tobias) tendril (germinative rework) - lyra pramuk, caterina barbieri akira rabelais - 1382 wyclif gen. II. 7 and spiride in to the face of hym an entre of breth of lijf.
running - rival consoles
25°C - whatever the weather
the ö-squad
ödipus
iokaste
kreon
teiresias
eine sterbende priesterin
ein greiser chor
eine dienerin
eine botin
and hello over there happy to have the privilege to introduce pythia
to this mythical spiel of zukunft and vorhersehung
das entstand im auftrag des schauspiel stuttgart
so in this sense
viel spaß alle zusammen
//
vorneweg einige kleine anmerkungen seitens der tastatur
guten abend
es ist doch so mythen
sind wie datenreste auf alten festplatten
eines ehemals hochgejubelten neuen speichersystems
die haben einmal etwas bedeutet
die konnten einmal etwas sagen die
waren einmal eine welt
und dann ging die festplatte kaputt
der speicher verloren
und das system unter
aber die daten hängen noch auf der festplatte
irgendwo im dunkeln
und sprechen
...
THOMAS KÖCK, geboren 1986 in Steyr, Oberösterreich. Studium der Philosophie in Wien und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste, Berlin. Theaterarbeit am Wiener Theaterkombinat, zuletzt Hausautor am Nationaltheater Mannheim. Seine Stücke «jenseits von fukujama», «Isabelle H.», «paradies fluten», «kudlich», «die zukunft reicht uns nicht» und «paradies spielen» wurden u.a. in Osnabrück, Mainz, Kaiserslautern, Mannheim und Wien (ur)aufgeführt. Für «paradies spielen» und «atlas» erhielt er den Mülheimer Dramatikerpreis 2018 und 2019.
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Theater heute Juli 2023
Rubrik: Das Stück, Seite 100
von Thomas Köck
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