Fokussiertes Bauen

Ferdinand Schmalz «der tempelherr»

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Heinar ist einer, der sich der Konzentra­tion auf das Wesentliche verschrieben hat. Zunehmend hat er das Sprechen eingestellt, um nur noch das zu tun, was er für existenziell hält: das Bauen. Seine Hingabe konzentriert sich vorerst noch auf das Errichten eines Eigenheims. Den Rückzug aus der Stadt will er ganz alleine schaffen – lediglich zwei Schwarzarbeiter gehen ihm zur Hand. Doch die Situation birgt ein gewisses Konfliktpotenzial, denn ganz alleine geht Heinar nicht durchs Leben. Seine Frau ist guter Hoffnung und möchte möglichst bald ins neue Häuschen ziehen.

Unterdessen aber hat ihr Vater seinen Schwiegersohn gehörig im Visier, finanziert er doch den ganzen Unsinn nur, um der Tochter endlich mal die Augen zu öffnen. Damit die merkt, dass dieser Heinar wirklich gar nichts taugt. 

Auch Markus ist ganz irritiert, was da sein Kumpel treibt. Sollte er als Architekt nicht helfen bei dem Bau? Fehlen da nicht Aufsicht, Rat und Expertise? Besessen bauend, ignoriert Heinar seinen Freund, der sich stattdessen um Petra kümmert. Auf dass sie sich nicht ganz alleine fühlt. Und weil beim Richtfest alte Freunde auch nicht fehlen dürfen, sind Thomas und Christina auch noch da. Zum Helfen, ...

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Theater heute Jahrbuch 2018
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 181
von Ulrich Khuon

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