Wasser und Luft

Rodeo und Freischwimmen als Doppelfestival in München bietet von allem viel

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Zwei Festivals gleichzeitig an den Start zu bringen, das klingt etwas nach Sahnetorte mit Schlagobers.

Was ergänzt, was überdeckt sich, was konkurriert und was befeuert sich da? «Freischwimmen meets Rodeo» verknüpfte im Oktober in München einmalig das biennale Festival der lokalen freien Szene mit der Austausch- und Produktionsplattform für junge Kollektive und Künstler:innen, die im Rahmen des Netzwerks von acht assoziierten Produktionshäusern aus dem deutschsprachigen Raum (brut Wien, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, HochX München, LOFFT – DAS THEATER Leipzig, Schwankhalle Bremen, Sophiensæle Berlin und Theater Rampe Stuttgart) über zwei Jahre gefördert und begleitet werden. 15 Produktionen aus beiden Pools, dazu Begegnungsformate, Partys und ein subversiver Handarbeitsworkshop sorgten zunächst einmal für Fülle im Programm und ein wenig Verwirrung bei den unterschiedlichen kuratorischen Vorgehensweisen: Während die Münchner Auswahl von sechs Produktionen aus einem Open Call von 46 eingesandten Bewerbungen durch eine Jury zusammen mit den beiden Festivalleiterinnen Antonia Beermann und Ute Gröbel von der Spielstätte HochX herausgefiltert wurde, standen die Freischwimmer:innen aufgrund ihrer Teilnahme am Förderprogramm bereits fest, wobei zum Teil auch Try Outs und noch recht rudi -mentäre Arbeitsstände gezeigt wurden.  ...

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Theater heute 12 2022
Rubrik: Magazin, Seite 70
von Silvia Stammen

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