Uraufführungen 20/21
A
Ibrahim Amir
Noch kein Titel (Schauspiel Köln)
Thomas Arzt
Leben und Sterben in Wien (Theater in der Josefstadt Wien)
B
Lukas Bärfuss
Das Einsiedler Welttheater (Klosterplatz Einsiedeln)
Luther (Nibelungenfestspiele Worms)
Wolfgang Barth
Rabatz im Zauberwald II (Waldbühne Heessen)
Esther Becker
Das Leben ist ein Wunschkonzert (Grips Theater Berlin)
Constanze Behrends
Odysseus meerumschlungen (Theater R
endsburg)
Sibylle Berg
Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden (Maxim Gorki Theater Berlin)
Paul oder Im Frühling ging die Erde unter (Kunstfest Weimar)
Uta Bierbaum
Grrrls (Burghofbühne Dinslaken)
Folke Braband
Die Maria und der Mohamed (Theater Matte Bern)
Ronnie Brodetzky
1000 Tutorials (Salzburger Landestheater)
Katja Brunner
Die Kunst der Wunde (Theater Leipzig)
Dorian Brunz
Beach House (Schauspiel Leipzig/Deutsches Theater Berlin)
Dominik Busch
Deinen Platz in der Welt (Theater Bielefeld)
Oliver Bukowski
Der Sohn (Neue Bühne Senftenberg)
C
Nuran David Calis
#Ersthelfer #FirstAid (Salzburger Landestheater)
NSU 2.0 (Schauspiel Frankfurt)
Pamela Carter
Schauinsland (Theater Freiburg)
D
Michel Decar
Die Reise nach Kallisto (Schauspiel Frankfurt)
Nachts im Ocean (Theater ...
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Theater heute Jahrbuch 2020
Rubrik: 2020/21, Seite 157
von
Wie oft ist das schon gedacht und gesagt worden, dass wir an einem Wendepunkt stehen, dass es so nicht weitergehen wird oder weitergehen kann. Und wie oft ist es dann anders gekommen. Als Nancy Pelosi auf dem Höhepunkt der letzten Finanzkrise den Bankern und der gesamten Welt verkündete, dass die Party der gigantischen Gewinnspiele der Finanzindustrie nun endgültig...
Eine weiträumige Szene, mit Öffnungen nach allen Seiten», ein unbestimmbarer Ort. Vielleicht in der spanischen Provinz Avila, vielleicht in Humpolec in Böhmen. «Zeit: jetzt oder sonstwann». Passanten, einzeln und in Grüppchen, sich nach und nach zerstreuend. «Doch nein: einige von uns sind auf dem Plan geblieben, einer mehr vorn, eine andere eher im Hintergrund,...
Leicht und heiter ist der Beginn, schwer und düster das Ende von Thomas Freyers neuem Stück. In drei ganz unterschiedlich strukturierten Teilen geht Freyer der Frage nach, woher rassistisch motivierte Gewalt in unserer Gesellschaft kommt. Pointiert und dialogisch geschrieben, ähnelt der erste Teil einer Exposition zu einer Gesellschaftskomödie à la Yasmina Reza....
