Thug Life
1.
THE FLYING CARPET
kurz vor meiner zeit in münchen schlug ich mir mit meinen kumpels die nächte in bielefeld an der tür im SUBWAY um die ohren – wir verdienten geld damit leute entweder rein oder nicht rein zu lassen – hauptsächlich waren das leute wie wir an der tür: schwarzköpfe jeglicher herkunft: türken – araber – trainigsanzugsalbaner – lederlackitaliener – russen – aufgetackelte ostnutten – thailändische strichertransen – besoffene tommis – die nach einer harten kasernenwoche ihre waffen zu hause ließen und mal so richtig dampf ablassen wollten – kein club in bielfeld ließ sie rein und so tummelten sich alle auf dem klosterplatz und ließen es dort krachen – die friedlichen inländer durften rein – die brutalen ausländer blieben draußen – nur für die arbeit an der tür waren wir gut genug – damals erschien mir das nicht so seltsam wie heute – ! wahrscheinlich war es das geld das ich verdiente: wie dumm auch der spruch sein mag hier passte er: ich war jung und brauchte das
geld ! – jedes wochenende tummelten sich hunderte auf dem klosterplatz – draußen tobte das leben und die welt und drinnen war: gähnende–verwattete–langeweile–angesagt – der chef wollte das so – – wir ...
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