Premieren im März · On Tour Freie Szene · Suchlauf
Premieren im März
Aachen, Grenzlandtheater
13. Zeller, Der Vater
R. Rüdiger Pape
Aachen, Theater
30. Soleimanpour, Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen (Theaterexperiment)
R. Ensemble
31. Capote, Frühstück bei Tiffany
R. Jan Langenheim
Aalen, Theater der Stadt
25. Lessing, Nathan der Weise
R. Tina Brüggemann
Altenburg/Gera, TPT
9. McNally, Meisterklasse
R. Kay Kuntze (Altenburg)
24. Schiller, Die Jungfrau von Orleans
R.
Christian Schmidt
Augsburg, Sensemble
10. Formicone, Das Brot des Volkes (U)
R. Gianna Formicone
18. Schur, I am Schur (U)
R. Jörg Schur
Augsburg, Theater
9. Wengenroth, Die Welt ist: schlecht! Und ich bin: Brecht! (U)
R. Patrick Wengenroth
Baden-Baden, Theater
10. LaBute, Bash – Stücke der letzten Tage
R. Benjamin Bracher (Evangelische Stadtkirche)
25. Molière, Tartuffe
R. Stefan Huber
Bamberg, E.T.A.-Hoffmann-Theater
24. Brecht, Mutter Courage und ihre Kinder
R. Sebastian Schug
Basel, TheateR
23. Palmetshofer, die unverheiratete
R. Felicitas Brucker
Bautzen, Volkstheater
11. Bukowski, Za brezami (Birkenbiegen)
R. Lutz Hillmann
26. Eine russische Geschichte, Kasper Petruschka
R. Volkmar Funke
Berlin, Deutsches Theater
17. Miller, Tod eines Handlungsreisenden
R. Bastian Kraft
25. Horváth, Niemand
R. Dusan ...
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Theater heute März 2017
Rubrik: Daten, Seite 59
von
Der Dichter Dante hat sich in ein Basler Theaterdepot verirrt. Dort steht er, umzingelt von einem Wald von Requisiten, und weiß nicht: auftreten oder abtreten? Vor 700 Jahren, im Originaltext des florentinischen Stadtaristokraten Durante Alighieri, hatte er es noch einfacher. Damals war ein Wald noch ein Wald, sprich: ein unheimlicher Ort, wo einen Raubtiere...
Den Tod hat Ernst M. Binder schon als junger Mann aus nächster Nähe kennengelernt. Er war 21, als seine erste Ehefrau Marianne vom Balkon fiel. Vor dem Todessturz hatten die beiden noch Leonard Cohens düsteres Album «Songs of Love and Hate» gehört, dann war sie plötzlich weg. Nach dem Unglück adoptierte Binder den Namen seiner toten Frau – das M. steht für Marianne...
Gleich zwei kaum noch gespielte Stücke hat man da in Dortmund fast zeitgleich ausgegraben. Wie um seine unbedingte Distanz zu Brecht noch zu betonen, lässt Sascha Hawemann in «Furcht und Elend des Dritten Reiches» hinter einem distanzierten Vorhang im Dauerloop Brecht-Fotos und -Filme aus den 30er Jahren abspielen – eine pädagogische Entsorgung als Che Guevara...
