Premieren 11/22
AACHEN, THEATER
11. Lasker-Berlin, Ich, Wunderwerk und How much I love disturbing content
R. Marlene Anna Schäfer
17. Günther, Die (Un)Entbehrlichen (U)
R. Ulrike Günther
18. von Düffel nach Ende, Die unendliche Geschichte
R. Roman Kohnle
AALEN, THEATER DER STADT
12. Schmitt, Oskar und die Dame in Rosa
R. Tina Brüggemann
20.
Ludwig nach Kästner, Pünktchen trifft Anton
R. Winfried Tobias
ALTENBURG/GERA, TPT
6. Tschechow, Der Heiratsantrag/ Das Jubiläum
R. Jan Jochymski
ANNABERG-BUCHHOLZ, EDUARD-VON-WINTERSTEIN-THEATER
16. Gusniovska, Gans, Du hast mein Herz gestohlen
R. Jennifer Peterson
ANSBACH, THEATER
19. Willemsen, Habe Häuschen. Da würden wir leben
R. Robert Arnold
AUGSBURG, STAATSTHEATER
11. nach Caroll, Alice im Wunderland
R. Yvonne Kespohl
12. Ibsen, Ein Volksfeind
R. David Ortmann
18. nach Markson, Wittgensteins Mätresse (DE)
R. Nicole Schneiderbauer
BADEN-BADEN, THEATER
12. Reza, Kunst
R. Nicola May
26. Thielecke, Robin Hood
R. Paula Thielecke
BAMBERG, ETA HOFFMANN THEATER
12. Deigner, tiefer grund (U)
R. Sibylle Broll-Pape
19. Loher, Bär im Universum
R. Bettina Ostermeier
BASEL, THEATER
23. Koch, Wilhelm Troll (U)
R. Jörg Pohl
BAUTZEN, ...
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Theater heute 11 2022
Rubrik: Daten, Seite 61
von
Zum Davonlaufen! Nicht die Inszenierung, die kann man sich beruhigt ansehen, nein, die Rolle. Wer will schon eine geliebte Frau ermorden? Schauspieler:innen haben es schwer, sie müssen Dinge tun, die sie nicht wollen. Und das «Nur-alsob» reicht nicht mehr zur Entschuldigung. Eigentlich sollte man Shakespeares «Othello» gar nicht mehr spielen, meint die weiße...
Vier Körper liegen bäuchlings auf einer Rampe, den Kopf voran. Sie tragen lediglich Unterwäsche und scheinen hinab zu stürzen, ins Nichts zu fallen. Nur spärlich wird die Rampe erleuchtet, der Rest der Bühne versinkt im Dunkel. Minutenlang bleibt das Bild eingefroren, scheint unverändert im Dämmerlicht. Oder rutschen die Leiber? Verschiebt sich das Bild? Ohne dass...
Vielleicht wirken sie zu stark, in ihrem trotzigen Durchhaltevermögen. Vielleicht sind sie zu leise geworden, weil sie so oft niemand verstanden hat. Vielleicht sind sie, die Kinder und Jugendlichen, aber auch Opfer uralter und mieser Erwachsenen-Reflexe: dem Reflex, junge Menschen nicht für voll zu nehmen; jugendliche Wut auf die Hormone zu schieben, statt auf die...
