Pläne der Redaktion/Impressum 8/26
Alle drei Jahre ruft Theater der Welt, diesmal in die sächsische Provinz nach Chemnitz. Ein Report über ein ungewöhnlich kuratiertes Festival
Warum hat sich eigentlich in Zeiten der Klimakrise noch niemand mit den Auswüchsen des Tourismus beschäftigt? Rebekka Kricheldorfs «Welcome to Schöny – Please get the fuck out!» hält dagegen. Der Stückabdruck
Die Redaktion erholt sich im Sommerloch und ist ab 24. August wieder erreichbar
Das Jahrbuch Theater 2026 erscheint am 28.
August Theater heute 10/2026 erscheint am 26. September
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 67. Jahrgang Gegründet von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Rebecca Roloff
Gestaltung
Christian Henjes
Redaktionsanschrift
Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 24, 10785 Berlin, Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12 E-Mail: redaktion@theaterheute.de www.der-theaterverlag.de/theater-heute
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 24, 10785 Berlin, redaktion@theaterheute.de Telefon 030/25 44 95 0, Fax 030/25 44 95 12
Geschäftsführung
Torsten Kutschke ...
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Theater heute August-September 2026
Rubrik: Impressum, Seite 74
von
Worum geht’s? Eine schwule Liebesgeschichte im Beirut des Vorkriegssommers ’24. Die verschwundenen Menschen in Mexiko, Opfer von Drogenmafia und/oder die Polizei und ihre Mütter. Eine Schwarze Frau, aufgewachsen in Deutschland und bestens integriert, die plötzlich ihre deutsche Sprache verliert. Die lange Schlange unserer demokratisch liberalen Gesellschaft vor...
«Diese Festivals sind gerade hungrig nach ‹Dritte Welt›-Geschichten», erklärt Anacarsis Ramos seiner 66-jährigen Mutter auf der Bühne. «Also hat das Stück einen hohen Marktwert: Es zeigt eine braune, arme, lateinamerikanische Mutter aus der Arbeiterklasse und ihren queeren, armen, neurodivergenten Sohn.» – Lachen im Publikum.
Zehn Jahre hatte der Regisseur und...
Am Ende herrscht Chaos auf der Bühne: äußeres Bild als Ergebnis innerer Vorgänge. Ist ja ein alter Theatertrick: in Ordnung beginnen, zum Beispiel auf einer leeren, schwarz ausgekleideten Bühne. Dann Stück für Stück selbige verdrecken mit Erde, Schlamm, Lametta und Rotweinblut. Der Scheinwerferhimmel senkte sich Stück für Stück ab und engt nun ein. Gießkannen,...
