Gute Geschäfte, schlechte Geschäfte

In Bochum erklärt Walter Bart Donald Trump mit «Die Kunst des Deals», nebenan in Essen lässt Sunan Gu in «Maus, Geld, Gespenst» ein paar globale Perspektiven aufeinandertreffen, die nicht zusammenkommen werden (der vollständige Stückabdruck in diesem Heft)

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Man mag von Donald J. Trump halten, was man will: Er hat nie ein Geheimnis aus sich und seinen Absichten gemacht. Schon in «The Art of the Deal», seinem Bestseller von 1987, legt er seine Karten offen auf den Tisch. Die Kernbotschaften gehen auf den legendären Roy Cohn zurück, einen rücksichtlosen Prominentenanwalt in New York und langjährigen Mitarbeiter von Joe Mc -Carthy, der dem jüngeren Trump drei goldene Regeln auf den erstaunlich geradlinigen Weg mitgegeben hat. 1) Angreifen, angreifen, angreifen. Immer härter zurückschlagen.

2) Nichts zugeben, alles leugnen, sich nie entschuldigen. 3) Den Sieg behaupten, auch wenn man verloren hat.

Die Sache klappt, bis sie nicht mehr klappt. Cohn selbst hat seine Dreier-Regel bis zum bitteren Ende durchgehalten. Er hat bis zum Tod geleugnet, krank oder gar schwul zu sein, hat alle angegriffen, die das behauptet haben, und ist 1986 an AIDS gestorben. Tony Kushner hat ihm in «Angels in America» ein düsteres Denkmal gesetzt.

«The Art of the Deal» im Schauspielhaus Bochum verläuft nicht ganz so geradlinig. Das Stück – Text und Regie von Walter Bart – handelt vom Versuch des Schauspiels Bochum, Trumps Bestseller zu inszenieren.

Und wie in ...

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Theater heute August-September 2026
Rubrik: Aufführungen, Seite 8
von Franz Wille

Weitere Beiträge
Sunan Gu: Maus, Geld, Gespenst

Figuren
Lin, 24
Ming, 36, Lins Bruder
Sarah, 27
Mr. Mouse, 52
Feng, 27

Ein paar Mäuse

Sarah und Feng sind in Berlin, alle anderen in Beijing. Die Mäuse können von allen im Ensemble gespielt werden.

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