Notizen

Neue Stücke

Die Mülheimer «Stücke», das wichtigste Festival für neue deutschsprachige Dramatik, hat kurz nach dem Berliner Theatertreffen seine Liste der bemerkenswertesten uraufgeführten Stücke des letzten Jahres veröffentlicht: Fritz Kater «Heaven (zu tristan)» (Maxim Gorki Theater Berlin/schauspielfrankfurt), Dea Loher «Das letzte Feuer» (Thalia Theater Hamburg), Philipp Löhle «Genannt Gospodin» (Schauspielhaus Bochum), Ewald Palmetshofer «hamlet ist tot.

keine schwerkraft» (Schauspielhaus Wien), René Pollesch «Liebe ist kälter als das Kapital» (Schauspiel Stuttgart), Theresia Walser «Morgen in Katar» (Staatstheater Kassel), Laura de Weck «Lieblingsmenschen» (Theater Basel) und Felicia Zeller «Kaspar Häuser Meer» (Theater Freiburg). Für Trendforscher: Genau die Hälfte der Autor(inn)en ist zum ersten Mal zu den Theatertagen eingeladen, die Hälfte ist weiblich und mindestens die Hälfte würde man im Wirtschaftsteil als «kapitalismuskritisch» bezeichnen. Wer es genauer wissen will: vom 4. bis 24. Mai in Mülheim/Ruhr.

 

Synergien 1

Auch im schönen Ludwigsburg lässt sich ab dem nächsten Wintersemester Schauspiel, Regie, Dramaturgie, Bühnen- und Kostümbild studieren. Dabei liegt der ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute April 2008
Rubrik: Magazin, Seite 57
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Im Liebesknochen war Gift

 

Wenn man sich das deutsche Kino als ein Wirtschaftssystem vorstellt, mit verschiedenen Branchen, dann wäre der Regisseur Andreas Kleinert ein Vertreter der Schwerindustrie; Verhüttung, schweres Gerät und hohe Temperaturen.

Seine Filme handeln von Außenseitern, die ihr Außenseitertum mit aller Macht behaupten: Der Wendeverlierer Walter etwa, den Hilmar Thate in...

Laughing Fit to Kill

Daniel Schreiber Was halten Sie vom Phänomen der «Obamania»?

Werner Sollors Die überraschend guten Vorwahlergebnisse für Barack Obama in der Demokratischen Partei speisen sich aus den verschiedensten Quellen. Vorrangig ist wohl die weitverbreitete Vermutung, dass Obama, sollte er nomi­niert werden, bessere Chancen gegen einen Republikaner wie McCain hätte, weil er...

Zuschauer: Schauspieler, Poltiker, Selbstdarsteller

Michael Merschmeier Wir haben zusammen Jürgen Goschs Inszenierung von Tschechows «Onkel Wanja» im Deutschen Theater gesehen. Ihr Vater war Arzt, Sie haben auch Medizin studiert. Ist die Figur des Doktor Astrow Ihrer Erfahrung nach eine Karikatur: ein Trinker, der kaum arbeitet, aber über zu viel Arbeit klagt?

Jürgen Zöllner Die Kombination Arzt und viel Arbeit ist...