Notizen
Preise/Auszeichnungen
Ulrich Matthes erhält für seinen George in Jürgen Goschs Berliner «Wer hat Angst vor Virginia Woolf?»-Inszenierung den Gertrud-Eysoldt-Preis der Bensheimer Ringelband-Stiftung in Höhe von 10.000 Euro. Den Nachwuchs-Regiepreis (5000 Euro) teilen sich Shirin Khodadadian und Daniela Kranz. / Gerhard Stadelmaier, Theaterkritiker der FAZ, erhält den mit 5000 Euro dotierten Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik. Im Zeichen der mittelalterlichen Nonne – Selbstauskunft: «eine Feder im Windhauch Gottes» – waren u.a.
schon Helmut Markwort
und Peter Scholl-Latour ausgezeichnet worden. / Noch nicht vergeben, aber neu gestiftet ist ein Autorenpreis fürs Kindertheater. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2005, gesucht werden «neue Figuren und Geschichten, neue Impulse und Perspektiven», es winken den drei Erstplatzierten 8000, 5000 und 1000 Euro vom Verlag der Autoren, Schleusenstraße 15, 60327 Frankfurt/Main.
Personalien
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Traurig ist Frau Tod, sehr, sehr traurig. Sie macht den Job schon so lange, aber noch nie, sagt sie, noch nie wollte irgendjemand mit ihr ins Bett gehen. Dabei gäbe es doch immerhin Amputiertenpornos. Sogar Amputierte, schließt sie messerscharf, hätten also Sex. Nur sie nicht. Das sei ungerecht. Frau Tod ist ziemlich am Ende. Sie ist die letzte Nummer in der...
Auf der nach republikanischer und demokratischer Ausrichtung hin geteilten rot-blauen Landkarte der Vereinigten Staaten pflanzt das Schauspiel Köln sein Fähnchen der Aufrechten mitten hinein ins Red-Retro-Country. Das Feindbild Bush verlangt nach Engagement – gemäß dem Spielzeit-Motto «Was tun», das ohne Fragezeichen daherkommt und folglich Handlungskompetenz...
