Murder stuff und andere Menschheitsträume
This murder stuff turns you on?», vergewissert sich Wayne, bevor er Brad, dem er sich selbst als Mörder vorschlägt, einen Film zeigt, in dem er an der Ermordung eines Teenagers beteiligt ist. Wir befinden uns mitten in Gisèle Viennes Puppenspiel «Jerk» und in einem Text, den der junge Solo-Performer Jonathan Capedevielle im Publikum verteilt hat.
Waynes Frage an Brad trifft auch Leser und Zuschauer: «Turnt dich dieses Mordszeugs etwa an?!»
Capedevielle, der genauso hübsch und zart aussieht wie die Jungs, von denen er berichtet, hat sich mit scheuem Blick und leiser Stimme als lebenslang Strafgefangener David Brooks vorgestellt, der aus offenbar therapeutischen Gründen von seinen Taten und denen, die er bezeugt hat, berichtet. Er trägt Jeans, Muskel-Shirt und Springerstiefel, hat einen tragbaren CD-Player mitgebracht und eine Sporttasche, aus der er eine Reihe Handpuppen zieht: schmale Jungs wie er selbst, mit feinen weißen Porzellangesichtern und langem Haar, die Jeans und Kapuzenjacken tragen. Die Bösen tragen Bärchenmasken.
Horror in den Köpfen
Die Geschichte von David, Wayne und Dean, die Capedevielle teilweise mit Bauchstimme nacherzählt, ist von unvorstellbarer sexueller ...
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