Menschen auf dem Lande

Tine Rahel Völcker «Steppenglut»

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Irgendwo im weiten Land, mitten in der Steppe: Mirja und ihr gehbehinderter Mann Sascha leben auf einem schwer zu bewirtschaftenden Bauernhof und sind seit langer, vielleicht allzu langer Zeit ein Paar. Ihr Nachbar Palle ist ein Intellektueller auf Rückzug, der glaubt, ein Buch schreiben zu müssen. Eines über die Einsamkeit, die selbst gewählte natürlich, denn aus seinem Leben in der Stadt ist er noch «für Jahre voll mit Gerede». Doch kaum hat er diesen Satz ausgesprochen, sind Einsamkeit und Ruhe erstmal dahin. Das ist der Auftakt von Tine Rahel Völckers jüngstem Stück.



«Steppenglut» erzählt die Geschichte einer kleinen Gemeinschaft, deren Leben und Trott durch ein paar anreisende Städter aufgemischt wird. Ein Auftragswerk der selbst um Landesmittel kämpfenden Landesbühne Niedersachsen Nord, die seit ein paar Jahren junge Autoren sucht und fördert,  jüngst Tine Rahel Völcker, Jahrgang 1979, Absolventin des Studiengangs der Berliner UdK «Szenisches Schreiben». In Mannheim und Gießen wurden Völckers jüngere Stücke bereits aufgeführt. Jetzt also Wilhelmshaven. 

Michael Blumenthal übernahm die Regie für «Steppenglut», das sich wie eine böse Farce liest über Menschen auf dem Lande, im ...

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Theater heute März 2007
Rubrik: Chronik, Seite 42
von Katrin Ullmann

Vergriffen
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