Kimchi, Gummibär und Aal-Roboter

In Oslo erhält der südkoreanisch- belgische Theatermacher Jaha Koo den Ibsen Award

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Mit 42 Jahren ist er der mit Abstand jüngste Preisträger bisher und noch dazu der erste aus dem asiatischen Raum. Der südkoreanischen Theater- und Performancekünstler Jaha Koo wurde im März dieses Jahres mit dem International Ibsen Award ausgezeichnet, die ausgiebige Preiszeremonie fand am letzten Wochenende im September in Oslo statt.

Im Nationaltheater sorgten da die belgische Botschaft – Koo lebt seit 2016 in Belgien, seit 2019 in Gent – gemeinsam mit der koreanischen für einen großzügigen Empfang, luden zu Grüner-Tee-Keksen, Garnelen- und Gemüse-Spießen, Wein und belgischem Bier. Dazu gab es ein Panel, das Koos Theaterkunst in alle Richtungen feierte und erläuterte, Vollmond, laue Spätsommerluft und sehr viele, sehr wertschätzende Worte. Im Anschluss folgte eine amtliche Zeremonie inklusive der Übergabe einer handlichen Ibsen-Statue.

Der große Bahnhof galt einem Preis, der selbstbewusst als weltweit größter und renommiertester Theaterpreis firmiert. 2007 vom norwegischen Staat ins Leben gerufen, wird der Award seither alle zwei Jahre ver -liehen. Auch das Preisgeld ist mit 2,5 Millionen norwegische Kronen beachtlich. Als die Summe verlesen wird, geht ein merkliches Raunen ...

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Theater heute November 2026
Rubrik: Magazin, Seite 74
von Katrin Ullmann

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