Ins volle Waschbecken brüllen
Okay, los geht’s, hier also meine kleine persönliche Liste von Dingen, die mir in Zeiten emotionaler oder politischer Unsicherheit Halt, Zerstreuung, Trost, oder gute Laune spenden, je nachdem, was grad gebraucht wird:
1.
Der Habermannsee in Kaulsdorf-Nord
Ist schon immer ’ne kleine Reise dahin (mit der U-Bahn bis zum Elsterwerdaer Platz und dann mit dem Bus Richtung Mahlsdorf bis zum Kressenweg), aber lohnt sich jedes Mal – voll ist’s da nur, wenn’s richtig heiß ist, ansonsten eher ruhig, inklusive Sandstrand, Wald, die Stadt kaum hörbar, tut immer sehr gut, dorthin zu fahren. (Irgendwie vergess’ ich manchmal, wie gut es tut, sich ab und zu mit Bäumen, Pflanzen, Seen etc. zu umgeben, und wie stabilisierend das fürs sogenannte «Urvertrauen» ist. Deswegen: immer wieder Zeit nehmen und machen!)
2. Videospiele
Ich streame ja nicht, ich zocke. Am liebsten RPGs mit guter Storyline und tollem Characterdesign. (Wärmste Empfehlung: «Disco Elysium» … und vielleicht weniger Geheimtipps, aber ich liebe ja auch die beiden «The Last Of Us»-Teile, und das neue «Baldurs Gate» find ich auch schon super.)
3. Leslie Jamison lesen
Immer tröstlich. Ich weiß auch nicht, aber nach über zehn Jahren ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute Jahrbuch 2025
Rubrik: Cheering up, Seite 103
von Jan Friedrich
Menschen wie im freien Fall. So wenig Halt bot ihnen die Bühne von Aleksandar Denic selten: Offene Weite gähnt im Berliner Ensemble, eine einsame rote Fahne säumt sie hinten an der Brandmauer. Die Unterbühne schaut etwas ausstaffierter aus: Eine Waschmaschine steht dort, eine Duschkabine. Auch ein paar Dutzend Panzerräder liegen herum, echte, stählerne, von der...
Man kann die Frage stellen, ob Zukunftsforschung überhaupt enden kann. Zukunft ist immer, auch morgen wieder. Für uns als künstlerisches Team des ITZ endet nun aber eine siebenjährige Etappe. Das «Institut für theatrale Zukunftsforschung» haben wir 2018 im Tübinger Zimmertheater gegründet. Das Akronym ITZ versteckt sich also sowohl im Programmatischen wie auch in...
Uraufführungen
A Nora Abdel-Maksoud
Wokey Wokey (Münchner Kammerspiele)
Duygu Ağal
Paradies-Acker (Düsseldorfer Schauspielhaus)
Sina Ahlers
Schamparadies (Staatstheater Kassel)
Sina Ahlers, Zara Ali und Katharina März
Kritter (AT) (Theater Bielefeld)
Emre Akal
Es sagt, es liebt uns (Nationaltheater Mannheim)
Ayla Pierot Arendt
nach Susan Sontag: Das Leiden...
