Pool by pool – they can form a river
Wie ich mich bei Laune halte? Das Lachen vergeht einem angesichts der weltpolitischen Lage, aber auch der kleinen Themen, die oft noch näher sind. Und doch: Es gibt Momente, in denen es immer wieder gelingt – dieses merkwürdige, fragile Konstrukt namens «gute Laune» wenigstens für kurze Zeit aufrechtzuerhalten. Zum Beispiel beim Lachen. Oder beim Schwimmen.
Beides funktioniert erstaunlich ähnlich. Wer schwimmt, kennt es: Diese wenigen Minuten, in denen alles andere wegfällt. Keine Nachrichten. Keine Gedanken. Kein Lärm.
Nur das rhythmische Gleiten durchs Wasser, der gleichmäßige Atem, die Konzentration auf das eigene Tun. Ein Zustand der erfüllten Leere. Schwerelos. Frei.
So ist es auch mit dem Lachen. Für einen Moment tritt die Welt zurück. Man ist ganz da – in diesem einen befreienden Augenblick.
Man ahnt es also schon: Ich lache gern. Und ich schwimme gern.
Nun könnte man behaupten, Lachen sei eine Möglichkeit, die Probleme einfach wegzulachen. Schön wär’s. Aber das funktioniert leider nicht. Vielleicht bei Bill Kaulitz – der löst jede Krise mit einem entwaffnenden Lachen auf, jede Spannung, jede Irritation. Das wirkt für den Moment leicht, witzig und ja, sogar sympathisch. Für ...
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Theater heute Jahrbuch 2025
Rubrik: Cheering up, Seite 90
von Beate Heine
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