In Nebel des Ungefragten

Das Berliner Ballhaus Ost zeigt Theaterfilme, die die Freie Szene während der Pan- demie gedreht hat – und gibt damit Einblick in szenentypische Problemlagen

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Man könnte es sich leicht machen und sagen: Theaterfilme gibt es doch eigentlich nicht. Denn entweder ist etwas live gespielt vor Publikum (egal ob physisch kopräsent oder über digitale Kanäle vermittelt), dann ist es theatral.

Oder es ist von Kameras eingefangen, konserviert und beliebig oft ausspielbar, dann ist es, nun ja, ein Film. 

«Theaterfilme sind noch kein Genre, sondern eher eine Situation», sagt Jutta Wangemann, eine der Juror:innen des Theaterfilmfestivals am Ballhaus Ost bei unserem Gespräch.

Und diese Situation hat natürlich mit Corona zu tun – und mit der Output-Orientierung der Förderstrukturen. In der größtenteils projektbasierten freien Szene müssen Produktionsgelder gemäß fester Fristen der Fonds verausgabt werden. Und also fanden viele Projekte während der monatelangen Lockdowns der Theaterhäuser antragsbedingt nicht den Weg auf Bühnen, sondern eben ins digitale Bild. Als Filme, die genuin dem Theaterzusammenhang entstammen.

Viel Nahansicht, viel Innenraum

94 solcher Theaterfilme sind beim Open Call des Berliner Ballhaus Ost eingereicht worden, und eine Jury (um Dramaturgin Jutta Wangemann, Film- und Theatermacher Phil Collins sowie die beiden ...

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Theater heute August/September 2022
Rubrik: Magazin, Seite 67
von Christian Rakow

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Personen
Pilger 1 
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Pilger 2 
Erfinder der Zeitmaschine, 60 Jahre, Binnenflüchtling aus dem Gebiet Luhansk

 

Szene 0

Pilger 1 
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zweite Regel für Zeitreisende
was passiert ist ist passiert
dritte Regel für Zeitreisende
kein Paradox schaffen 

die...